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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Erster Schritt zur Fusion getan

01.04.2017

Godensholt Der erste Schritt für die Fusion der Raiffeisenwarengenossenschaften (RWG) Ammerland-Saterland sowie Ammerland-OstFriesland ist getan: Bei der Generalversammlung der RWG Ammerland-Saterland in Godensholt stimmten 93 Prozent der anwesenden Mitglieder für den Zusammenschluss. Die neue Genossenschaft soll unter dem Namen „Raiffeisenwarengesnossenchaft Ammerland-OstFriesland eG“ formieren und ihren SItz in Wiefelstede haben.

Ein klares Votum erhielten auch die ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden und die ehrenamtlichen Aufsichtsratsmitglieder der RWG Ammerland-Saterland. Sie sollen bei der Generalversammlung der RWG Ammerland-OstFriesland am nächsten Montag in Spohle für die Fusion werben. Zu Wochenbeginn haben die Mitglieder der RWG Ammerland-OstFriesland über den Zusammenschluss zu entscheiden.

Für Geschäftsführer Martin Bertels und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Meschkut (beide von der RWG Ammerland-Saterland) ist die geplante Fusion ein notwendiger Schritt in die Zukunft. „Unser Schwerpunktbereich bildet noch immer die Landwirtschaft, wobei sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Durch die Konzentration auf Großbetriebe ist der Wettbewerb für alle härter geworden“, so Bertels. Die Fusion sei als eine Chance für eine Weiterentwicklung der Raiffeisenwarengenossenschaften zu sehen.

Vereinzelte Kritik aus den Reihen der Mitglieder bezog sich unter anderem darauf, dass bei einer Fusion der beiden Genossenschaften, die Überschussbeteiligung in Form einer Dividende wegfallen würde. Stattdessen gäbe es eine Warenrückvergütung. „Wer viel einkauft, bekommt Ende des Jahres auch mehr zurück. Wo bleiben die kleinen Landwirte, die nicht im Jahr für 17000 Euro Waren beziehen, um überhaupt eine Rückvergütung zu erhalten?“, fragte ein Teilnehmer.

Thorsten Meschkut sah dieses Verfahren als gerecht an, würden doch diejenigen belohnt, die die Angebote der RWG besonders häufig nutzten. Darüber hinaus betonte er, dass sich der Service für die Mitglieder der RWG Ammerland-Staterland nicht verschlechtern würde. „Die Ansprechpartner bleiben wie bisher vor Ort.“ Bei einer Fusion gäbe es zukünftig 30 Standorte, verteilt auf den nordwestdeutschen Raum, während die RWG Ammerland-Saterland allein acht Standorte vorweise.

Die RWG Ammerland-Saterland muss jetzt abwarten, ob die Mitglieder der RWG Ammerland OstFriesland ebenfalls die Fusion befürworten. Am Montag werden sich in Spohle auch die 13 Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratsmitglieder der RWG Ammerland-Saterland zur Wahl stellen. Sie müssen von den Mitgliedern der RWG Ammerland-OstFriesland bestätigt werden. Wenn es obendrein das Ja zur Fusion gibt und der Eintrag der neuen eG ins Registergericht erfolgt ist, tritt die Fusion offiziell in Kraft.

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