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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

EWE-Tochter plant Ansiedlung

17.03.2016

Wiefelstede Die Gastransport Nord GmbH (GTG Nord) – eine hundertprozentige Tochter der EWE AG mit Sitz in Oldenburg – will ihr Geschäftsfeld um einen Hochdruckprüfstand zur Eichung und Kalibrierung von Gaszählern etwa aus Gasspeichern oder Gasleitungen erweitern. Für einen solchen Hochtechnologie-Standort hat sie sich eine Ackerfläche in Wiefelstede links der Gristeder Straße einige hundert Meter hinter dem Hauptort ausgeguckt.

Zwei Hallen geplant

Sie liegt nahe einer vorhandenen Gasleitung, aus der nach Angaben des Unternehmens für die Hochdruckprüfung Gas entnommen würde. Die Prüfung der Zähler selbst laufe dann in einem eigenen Kreislauf, hieß es. Auf einem Teil des Grundstücks mit einer Fläche von rund 1,8 Hektar sollen zunächst zwei Hallen (70 mal 30 Meter mal 10 Meter und 40 mal 30 mal 7 Meter) entstehen. Ein Teil der zu überplanenden Fläche – weitere rund 1,4 Hektar – soll einer späteren Erweiterung der Anlage dienen. Die Investitionssumme würde nach Angaben des Unternehmens „im einstelligen Millionenbereich“ liegen.

Noch kein Termin

Der Wiefelsteder Bau- und Umweltausschuss hatte ins einer Sitzung am 8. Februar bereits dem Planentwurf zugestimmt und den Startschuss fürs Bauleitplanverfahren empfohlen, der Verwaltungsausschuss beschloss am 15. Februar die Eröffnung des Verfahrens. In dessen Rahmen sei auch eine Bürgerversammlung geplant, erklärte Bürgermeister Jörg Pieper im Gespräch mit der NWZ : Ein Termin steht noch nicht fest.

In der Unternehmens-Präsentation des Projekts, die nach Angaben Piepers im nicht öffentlichen tagenden Verwaltungsausschuss vorgestellt worden war, erklärt das Unternehmen, es gebe weltweit nur wenige vergleichbare Hochdruckprüfstände. Dies bedeute für alle Netzbetreiber und Hersteller lange Wartezeiten auf einen Prüftermin. Norddeutschland sei ein zentraler Punkt in der Erdgasversorgung Europas mit vielen großen Erdgasstationen und Speichern – und so auch mit vielen hochdruckgeprüften Gaszählern. Eine Prüfmöglichkeit vor Ort sei auch für diese Betreiber von hohem Interesse.

Wie der Bürgermeister erklärte, stehe das Unternehmen derzeit noch in Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer. Er rechnet damit, dass 2017 mit dem Bau der Anlage begonnen werden könnte. Das Projekt soll in einer Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 30. Mai nochmals beraten werden – auch, um Fragen der technischen Sicherheit der Anlage zu klären. Dazu soll auch ein Vertreter der GTG Nord eingeladen werden, sagte Pieper.

Zunächst vier Mitarbeiter

Die weitere bauliche Entwicklung des Hauptortes würde durch die GTG-Anlage nicht berührt, hatte Pieper auch bereits im Bau- und Umweltausschuss erklärt: Ziel der Verwaltung sei es gewesen, den Gashochdruckprüfstand in möglichst großer Entfernung zum Ort Wiefelstede zu planen.

Zum Start würde die Anlage mit vier technischen Mitarbeitern betrieben; im späteren Betrieb soll die Anzahl der Beschäftigten dann auf etwa zehn Personen steigen, prognostiziert das Unternehmen in seiner Präsentation.

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