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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Spende: Extra-Zeit auch für Rat und Trost ermöglichen

17.12.2013

Wiefelstede /Metjendorf Eine würdige Begleitung von kranken und alten Menschen in der ambulanten Pflege – die strebt der Förderverein für diakonische Kranken- und Altenhilfe Wiefelstede/Metjendorf bereits seit seiner Gründung im Jahr 2004 an. Der knapp 100 Mitglieder starke Verein unterstützt die Diakoniestation Wiefelstede/Metjendorf bei ihrer Arbeit in diesem Bereich und übergab am Montag einen Scheck über 1800 Euro an die Station.

Das Geld ist eben dafür bestimmt, mehr Zeit für persönliche Zuwendung bei der Betreuung der Patienten zu ermöglichen. Vieles im Betreuungs- und Pflegebereich werde nach der Uhr abgerechnet – viel Zeit fürs Zuhören etwa oder für Rat und Trost bleibe da oft nicht übrig, machte Fördervereinsvorsitzender Dr. Giselher Bechmann bei der Spendenübergabe deutlich.

Die Station verfügt über elf ausgebildete Pflegefachkräfte sowie zehn Haus- und Familienpflegerinnen und eine Sekretärin, sagte Pflegedienstleiterin Gunda Carstens. Knapp 100 Patienten würden von ihnen im häuslichen Umfeld betreut. „Und der Bedarf steigt“, weiß Carstens ebenso wie Birgit Osterloh, kaufmännische Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land: „2013 haben die bei uns zusammengeschlossenen Stationen Wiefelstede/Metjendorf, Westerstede/Apen, Bad Zwischenahn, Delmenhorst Hude und Stedingen (südliche Wesermarsch) 700 Patienten betreut.“ Allein 2013 seien in diesem Bereich 20 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Natürlich habe aber auch die ambulante Pflege Grenzen, erklärte Birgit Osterloh: „Wenn wir meinen, dass wir diese Arbeit nicht mehr leisten oder verantworten können, dann ist das Gespräch mit Angehörigen über das weitere Vorgehen notwendig, sagte die Geschäftsführerin. Einige der Wiefelsteder Pflegefachkräfte sind auch ausgebildete Wund-Managerinnen oder Palliativ-Care Fachkräfte, zudem gibt es bei den Stationen im Ammerland – auch in Wiefelstede – im Projekt „Atempause“ derzeit 50 geschulte, ehrenamtliche Helfer, die Familien Demenzkranker unterstützen, um ihnen eben eine Atempause zu gönnen – mit Hilfe nicht-pflegerischer und nicht hauswirtschaftlicher Tätigkeiten.

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