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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Fehlendes Gespür und Kreisel-Problem

18.08.2018
Betrifft: „Störche suchen im Göhlen Futter“, NWZ-Bericht vom 9. August über die Sichtung mehrerer Weißstörche auf Flächen, die in ein Wohngebiet umgewandelt werden

Der Bericht hat erneut die biologische und landschaftliche Vielfalt im Baugebiet Göhlen herausgestellt und dargelegt, dass Hinweise und Bedenken der Bürger zu keiner Planänderung führten.

(...) Das für Rastede typische Bäkental der Hankhauser Bäke wird hier im Göhlen aufgegeben für eine künstlich erhöhte Plattform aus gemischten Erden. Hierauf können dann über 100 Einfamilienhäuser, teilweise sogar massive zweigeschossige Mehrfamiliengebäude entstehen, die das Landschaftsbild stark verändern. Für die Haupterschließung steht eine Fahrbahn von rund fünf Metern Breite ohne Nebenanlagen zur Verfügung, sie bedrängt die Hankhauser Bäke randscharf.

(...) Die Hankhauser Bäke (...) gehört mit ihrem Landschaftstal zu den Schutzgütern „Landschaftserhalt von wichtigen geologischen Gegebenheiten“. Ihr Verlauf zum Geestrand und weiter in den Niederungsgebieten ist hoch zu bewerten; hinzu kommt ihre Verbundenheit mit dem Schlosspark. Diese Situation und damit ihre Möglichkeiten, das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln wurde nicht genutzt. (...)

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Es fehlt hier das Gespür der Gemeinde für Besonderheiten, die es nur in Rastede gibt und damit einmalig sind. Dies zeigte sich nicht nur bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Göhlen, sondern auch bei der Behandlung vorgebrachter Bedenken der Bürger. Sie wurden durch die Gemeinde nur der Form nach abgearbeitet. Beispiel: In ihrer Beschlussempfehlung wird die Hankhauser Bäke nüchtern als Entwässerungsgraben abgehandelt. (...)

Noch ist der Zug zu stoppen. Das Bauprojekt Göhlen sollte daher aufgegeben und diese Flächen zusammen mit dem Bereich Hasenbült und der offenen Landschaft Parkstraße unter Landschaftsschutz gestellt werden. Diese Bereiche gehören zur typischen Eigenart von Rastede. Wie laut müssen Bürger sein, um gehört zu werden? (...)

Charlotte Uhlhorn Rastede

*

Betrifft: „Klares Ja zu Kreisverkehr am Marktplatz“, NWZ-Bericht vom 17. August

Für die Autofahrer wird der Kreisel in der Ortsmitte von Rastede sicher eine willkommene Erleichterung sein, weil er den Verkehr fließend(er) macht. Aber aus dem NWZ-Bericht geht nicht hervor, ob man dabei auch an die Radfahrer und Fußgänger gedacht hat.

Als überzeugter Radler, der seit mehr als zehn Jahren auch die Kreisel südlich Richtung Oldenburg benutzt, kann ich vor der dort gefundenen Lösung nur dringend warnen. Ob großer Laster oder schneller Pkw, es ist völlig unberechenbar, welches Auto – entgegen der dort vorgesehen Beschilderung! – dem Radfahrer Vorfahrt gewährt. Andere bestehen auf ihrem Recht und fahren zügig durch. Das führt oft zu gefährlichen Missverständnissen.

Wie ich höre, steht dahinter die Verkehrsordnung, dass innerörtlich aus dem Kreisel abbiegende Autos von rechts kommenden Fußgängern und Rädern die Vorfahrt geben müssen, außerörtlich nicht. Aber wie auch immer, am neuen Kreisel darf man dieses gefährliche Glücksspiel nicht fortsetzen. Immerhin sind zahlreiche Einkaufszentren außerhalb gelegen und die Zahl der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer über den künftigen Kreisel ist schon jetzt groß, wird aber angesichts neuer Baugebiete sicher noch zunehmen.

Es muss an dieser Stelle also auf jeden Fall eine Lösung gefunden werden, die Fußgänger und Radfahrer unabhängig vom Autokreisel macht, sei es eine Brücke oder ein Tunnel. Letzterer könnte sich anbieten, wenn man, wie angedeutet, wegen der Kanalisation ohnehin in die Tiefe gehen muss. Eleganter und auf die Dauer sicherer dürfte freilich eine Brückenlösung sein, die so konzipiert ist, dass keiner Treppen steigen muss.

Klaus von Mering Rastede

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