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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

INTERVIEW: Fraktionen unterstützen Forderungen des DGB

01.04.2006

Quade: Aus unserem Demokratieverständnis heraus halten wir es für selbstverständlich, als Vertreter bzw. als Sprachrohr der Erwerbslosen und Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in den zuständigen Ausschüssen des Kreistages mitzuarbeiten. So könnten wir praxisnahe und wirkungsvolle Vorschläge einbringen, um die Belastungen für die Erwerbslosen, Arbeitnehmer und deren Familienangehörigen zu mindern.

Frage: Welchen Einfluss erhoffen Sie sich von der Beteiligung des DGB?

Quade: Da es um Menschlichkeit und viel Geld geht, fordern wir ein Mitspracherecht bei der Vergabe der Arbeitsgelegenheiten. Dies können Vorschläge zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit sein oder eine gemeinsame Prüfung von Arbeitsgelegenheiten und deren Ausgestaltung. Bei jeder 1-Euro-Maßnahme ist zu klären, ob die Arbeitsaufgaben wirklich zusätzlich angeboten werden und dem öffentlichen Interesse dienen. Welche Qualifizierungsmaßnahmen werden den 1-Euro-Jobbern angeboten, um anschließend auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Chance zu bekommen? Ebenso muss sichergestellt werden, dass durch die Arbeitsgelegenheiten der heimischen Wirtschaft keine Aufträge verloren gehen.

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Frage: Was steht der Beteiligung bislang im Wege?

Quade: Die negativen politischen Entscheidungen der Gremien des Kreistages, die für uns nicht nachvollziehbar sind. Es wird offenbar nicht wahrgenommen, dass der DGB-Ammerland ca. 8000 Bürgerinnen und Bürger (darunter viele Langzeitarbeitslose) vertritt. Wenn behauptet wird, dass eine DGB-Beteiligung gegeben sei, weil ein Mitglied im Arbeitskreis auch einer Gewerkschaft angehört, dann ist das schon sehr verwunderlich. Zum anderen frage ich mich natürlich: Wovor oder vor wem hat der Landrat Angst?

Frage: Frau Quade, Sie haben bereits Gespräche mit verschiedenen Fraktionen geführt. Wie ist ihre Forderung dort aufgenommen worden?

Quade: Die Fraktionen, die bisher Kontakt zu uns aufgenommen haben, unterstützen unsere Forderungen. Unsere Meinung wird geteilt, dass Arbeitsplätze geschaffen und vor allem gesichert werden müssen, und dass der DGB in den entsprechenden Ausschüssen mitreden soll. Frage: Wie geht es nun weiter?

Quade: In den Kreistagsgremien wird erneut beantragt, den DGB als beratendes Mitglied in den Ausschüssen aufzunehmen. Der DGB-Kreisverband wird weiterhin versuchen, Einfluss zu nehmen. Es muss gemeinsam überlegt werden, wie die Arbeitslosigkeit im Ammerland verringert werden kann.

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