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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Besuch: Für Molkerei „spielt Musik im Nordwesten“

02.08.2012

DRINGENBURG Auch ein niedersächsischer Landwirtschaftsminister muss durch die Hygieneschleuse. Gert Lindemann (CDU), am Mittwochvormittag Gast in der Molkerei Ammerland in Dringenburg, werden automatisch die Schuhe abgebürstet, er muss sich die Hände waschen und sich dann eine Desinfektionslösung auf die Hände sprühen lassen. Erst dann darf er die Käseproduktion betreten – im Kittel und mit dem obligatorischen Haarnetz. Mit dabei: Wiefelstedes CDU-Landtagsabgeordneter Jens Nacke.

Lindemann freut sich, dass er derzeit die Ruhe für einen solchen Besuch hat. Vor dem Rundgang durch die Produktion informieren Vorstandsvorsitzender Herbert Heyen, Aufsichtsratsvorsitzender Justus Ackermann und Geschäftsführer Ralf Hinrichs über Eckdaten der genossenschaftlich organisierten Molkerei, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 580 Millionen Euro gemacht hatte. Und Geschäftsführer Ralf Hinrichs ist zuversichtlich, „dass das in diesem Jahr mehr als 600 Millionen Euro werden“. Die Molkerei Ammerland – mittlerweile in 50 Ländern der Welt aktiv – sieht sich dennoch nach wie vor fest verwurzelt im Nordwesten der Republik, betont Hinrichs: Es werde ausschließlich Milch der rund 2000 Mitglieder verarbeitet, die nie weiter als maximal 80 Kilometer herantransportiert werden müsse. Dazu seien ständig 21 Tankwagen der Tochtergesellschaft AMT mit 100 Mitarbeitern unterwegs. Die Molkerei beschäftige 330 Mitarbeiter, davon ständig gut zehn Prozent Auszubildende: Gerade an diesem Mittwoch haben acht junge Leute ihre Ausbildung in der Molkerei begonnen – und werden auch gleich vom Landwirtschaftsminister begrüßt. Für die  Molkerei – so Hinrichs – spiele auch künftig „die Musik im Nordwesten“.

Gut 40 Millionen Euro will die Molkerei in den kommenden zwei Jahren investieren, erklärt der Geschäftsführer dem Gast – bekanntlich in einen Spülturm für die Molkenverarbeitung und in ein Hochregallager für Käse. Speziell Molke – so Hinrichs – sei derzeit in der Welt extrem nachgefragt: „Die Nachfrage wird nicht nachlassen“, betitelt Hinrichs sie auch als „bombenfest“. Wie er weiter erklärte, sei dann zu prüfen, ob ab 2014/15 die Käseproduktion ausgeweitet werden sollte. Lindemann zeigt sich beeindruckt vom letzten Frischmilchproduzenten in Niedersachsen, der nach wie vor keine Milch zukaufe – und genießt zum Abschluss ein Stück Käse.

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