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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ausbildung: Für Tim ist kein Reifen zu groß

10.03.2015

Lindern Auf dem Land ist er groß geworden, das Land ist seine Heimat, und sein Beruf soll auch auf dem Land stattfinden. Und in seiner Arbeit ist Tim Deeken gut – das beweist nicht zuletzt seine Gesellenprüfung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, die er mit der Bestnote bestanden hat.

Ab August 2011 hieß es für Tim jeden Morgen: Rauf aufs Fahrrad – denn der 20-Jährige aus Lindernerfeld begann seine Ausbildung bei der Klarmann GmbH in Lindern, nicht weit vom heimischen Hof entfernt. Damals sollte er eigentlich noch „Mechaniker“ werden. „Während der Ausbildung hat sich gleich der ganze Name verändert. Das Wort ,Elektronik‘ kam hinzu“, sagt der jetzige „Mechatroniker“.

Heute kann er alles reparieren – vom Trecker bis hin zum Bagger. Während seiner Ausbildung überzeugte Tim in allen Punkten: „Er war immer pünktlich, zuverlässig und fleißig. Ich war während der ganzen Lehre rundum zufrieden mit ihm“, sagt sein Chef Dirk Klarmann. Für Tim ist das aber selbstverständlich: „Auf jeden Angestellten sollte immer Verlass sein, denn dann macht das Arbeiten auch Spaß.“

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Nicht zuletzt deshalb übernahm Klarmann den fertigen Gesellen direkt als Angestellten. „Solche Arbeit belohne ich gerne. Außerdem sind zurzeit gute Handwerker schwer zu finden. Das fängt schon bei den Ausbildungsplätzen an. Viele wollen heute nichts mehr anpacken“, sagt der Geschäftsführer, der die Firma in dritter Generation leitet. Sein Großvater Friedrich Klarmann hatte den Betrieb 1947 gegründet.

Schon während der Ausbildung sorgt Klarmann dafür, dass seine Lehrlinge besonders gefördert werden. Außerhalb der Berufsschule wurden Tim und andere Auszubildende des Unternehmens extra geschult. „Es soll eine Vertiefung zum Stoff der Berufsschule sein, die dann noch exakt auf unseren Betrieb zugeschnitten ist. In gemischten Gruppen konnten so alle unsere Lehrlinge ihre Kenntnisse verbessern“, sagt der Geschäftsführer.

Für Tim war das eine willkommene Hilfe: „Meine gute Note habe ich wohl nicht zuletzt dieser Vertiefung zu verdanken. Trotzdem fühle ich mich nicht besser als meine Kollegen, die eh nicht mit allzu großem Abstand zu mir bestanden haben.“

Doch Tims Lehrzeit soll noch nicht beendet sein. Um komplett auf das Landleben eingestellt zu sein, will der 20-Jährige bereits im kommenden August eine landwirtschaftliche Lehre anfangen. Der Übernahme des heimischen Hofes stünde somit nichts mehr im Wege. „Wenn man irgendwann der eigene Chef sein will, muss man ja alles können“, weiß Tim.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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