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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Diakoniestation: Gedanke an Umzug verursacht Gänsehaut

27.05.2015

Wiefelstede „Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke“, sagte Gunda Carstens. Die Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wiefelstede-Metjendorf freute sich am Dienstag „riesig“ auf den bevorstehenden Umzug. Die Station wird – wie berichtet – in die neuen Räume neben dem Ärztezentrum an der Wiefelsteder Hauptstraße 47 ziehen. Nun steht der Termin: Am Donnerstag rollt die Umzugsfirma beim Rudolf-Bultmann-Haus in der Kirchstraße an. An diesem Tag soll der komplette Umzug über die Bühne gehen, sagte Carstens.

Beengte Verhältnisse

Zehn Jahre war die Station in ihren jetzigen Räumen im Rudolf-Bultmann-Haus angesiedelt – in doch sehr beengten Verhältnissen, wie auch Stellvertreterin Marita Bock einräumte. An der Hauptstraße werden die Mitarbeiterinnen mit 80 Quadratmetern doppelt so viel Platz haben wie bisher. Angemietet wurden die ehemaligen Praxisräume der Allgemeinmediziner Siegfried Scholz und Michael Henseler, die ins benachbarte Ärztezentrum umgezogen sind. „Wir haben für die neuen Räumlichkeiten das erste Mal eigenes Besteck und eigenes Geschirr angeschafft,“ freute sich die Pflegedienstleiterin auch auf ein bisschen mehr Komfort: Am neuen Standort wird die Station, von der aus 22 Mitarbeiter vor allem alte und kranke Menschen zu Hause pflegen, erstmals über eine eigene Küche verfügen. Ein Empfang, ein Büro für die Pflegedienstleitung, ein separater Besprechungsraum sowie ein kleinerer Raum für Meetings im kleinen Kreis sind dort künftig ebenfalls vorhanden.

Kirchliche Einrichtung

Seit 1999 ist die Station – eine rein kirchliche Einrichtung – an der Kirchstraße angesiedelt, seit zehn Jahren in den derzeit eben doch sehr beengten Räumlichkeiten. Angefangen aber hatte es 1999 im benachbarten kleinen Konfirmandensaal – „mit dem Kopf im Schrank“, erinnern sich die Frauen an die Anfänge. In dem Möbelstück waren Telefon und Faxgerät untergebracht, einen Computer gab es nicht. Erst vor zehn Jahren siedelte die Station in zwei benachbarte Räume um, musste allerdings für größere Besprechungen ins Kirchenbüro ausweichen – und eben die Küche der Kirchengemeinde im Rudolf-Bultmann-Haus mit nutzen.

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Etwa 100 Menschen aus der Gemeinde und der nahen Umgebung werden zu Hause von den Mitarbeiterinnen der Station betreut. Angehörige werden zum Thema Pflege auch beraten. Weitere fünf ehrenamtliche Helfer betreuen an Demenz erkrankte Menschen zu Hause – und unterstützten so auch die Angehörigen, die sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch in der Station treffen. Und in Zusammenarbeit mit dem Palliativ­stützpunkt Ammerland-Uplengen werden auch sterbende Menschen zu Hause betreut: Drei speziell ausgebildete Palliativschwestern nehmen diese Aufgabe wahr. Speziell für die Versorgung von Wunden ausgebildete Schwestern gehören ebenfalls zum Team. „Wir arbeiten auch eng mit den ansässigen Ärzten zusammen“, betonte Gunda Carstens.

Tag der offenen Tür

„In absehbarer Zeit werden wir die neuen Räume bei einem Tag der offenen Tür vorstellen,“ kündigte die Pflegedienstleiterin an und betonte: „Unsere Telefonnummer nehmen wir mit an den neuen Standort.“ Stellvertreterin Marita Bock freute sich aufs neue Büro: „Da kann man im Gegensatz zu früher einfach mal die Tür zumachen.“ Seit einem Jahr wird der Umzug nun schon geplant – und Gunda Carstens „kann immer noch nicht glauben, dass es nun wirklich losgeht.“


Mehr Infos über das Angebot der Station unter   www.dw-ol.de 
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