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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wiener Konditorei: Geheime Rezepte in neuer Hand

30.01.2016

Rastede Den Feinschliff bekam die Sachertorte vom Entertainer Karl Moik. „Die rote Marmelade lasst’s mal weg. Dafür streicht’s ihr in die Mitte Marillenmarmelade. Wenn ich nächstes Jahr wiederkomme, möchte ich’s so haben“, sagte er vor etwa zehn Jahren bei einem Besuch in der „Wiener Konditorei“ in Oldenburg.

Konditor Hans Janßen erzählte diese Episode am Freitag in der Zentrale der Bäckerei Müller & Egerer in Rastede. Dort überreichte er die geheimen Rezepte seiner Sacher- und Champagner-Sahne-Torte an Konditormeister Lutz Leuchtges und sein Team. Denn: Janßen geht in den Ruhestand, die „Wiener Konditorei“ an der Heiligengeiststraße in Oldenburg schließt an diesem Wochenende.

„Ich bin sehr dankbar, dass unsere Torten weiter hergestellt werden“, sagte Janßen und berichtete, dass Jan Egerer, Geschäftsführer der Bäckerei Müller & Egerer, schon früh Interesse an den Rezepten bekundet habe. Und da er eine Filiale gleich neben der „Wiener Konditorei“ betreibt, wird es die Torten nach dem Rezept der „Wiener“ auch künftig in der Heiligengeiststraße sowie nach und nach in den übrigen Filialen geben. Auch den Baumkuchen nach Art der „Wiener“ will „Müller & Egerer“ anbieten.

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„Wir hatten 30 Torten im Sortiment“, erzählte Janßen. „Zehn ständig, 20 variierten je nach Jahreszeit.“ Die beiden bei den Kunden beliebtesten Torten werden nun bei Müller & Egerer hergestellt – weitere sollen folgen.

„Wir müssen das erst einmal lernen“, sagte Leuchtges und erklärt: „Das Rezept zu bekommen, ist das eine. Wie man es dann macht, ist etwas ganz anderes. Hier kommt es auf die Handwerkskunst an.“

Das weiß auch Janßen, der die Rezepte vor rund 30 und 40 Jahren ersann. „Beide Torten fordern den Konditor“, sagte er. Sie gehörten zur hohen Kunst in diesem Fach. So gab er den Bäckern und Konditoren in Rastede auch gleich einen wichtigen Hinweis, als er die erste Champagner-Sahne-Torte begutachtete. „Die Schokolade war bei mir etwas dunkler“, sagte er. Es gibt eben noch einiges zu lernen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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