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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Geschichtsstunde auf fast 1000 Jahre alten Mauern

21.07.2015

Rastede 350 Gäste begrüßte Caroline Herzogin von Oldenburg am Sonntagnachmittag zur zweiten Schlossbesichtigung in Rastede. „Wir hätten gut und gerne 500 Interessenten aufnehmen können“, beschrieb Joel Siemer von der Residenzort Rastede GmbH die große Nachfrage.

Caroline von Oldenburg begrüßte jeden Gast am Eingang persönlich mit Handschlag und einem oldenburgischen „Moin“. „Kommt rein in die gute Stube“, empfing sie auch bei der letzten der insgesamt sieben Führungen am Sonntag ganz entspannt.

Jeweils etwa 50 Personen wurden im Halbstundentakt durchs Schloss geführt. „Ich bin überrascht und freue mich riesig, dass so viele Menschen Interesse an dem Schloss haben“, sagte sie.

Sogleich gab es Erläuterungen zur Geschichte. „Sie stehen hier auf den Mauern des Benediktinerklosters von 1091“, sagte Caroline von Oldenburg. „Graf Anton Günther ließ im Jahr 1643 das alte Abthaus abreißen und ein paar Jahre später an gleicher Stelle ein Jagdschloss bauen“, berichtete sie.

Nach dem Tod Graf Anton Günthers kam die „unschöne Zeit der Dänen“, bedauerte Caroline von Oldenburg. Erst Peter Friedrich Ludwig und seine Nachfolger erweiterten das Schloss bzw. bauten es um.

Nach einem Gang durch die Frühstücksräume ging es ins Esszimmer. „Wir müssen ein bisschen zusammenrücken, weil hier schon die Vorbereitungen für das Landesturnier laufen“, erklärte Caroline von Oldenburg vor einem großen Tisch, der mit riesigen blau-roten Tischdecken gedeckt war.

In dem Raum hängen sowohl ein großes Porträt von Graf Anton Günther mit seinem Lieblingspferd Kranich als auch große Porträts anderer Angehöriger des Hauses Oldenburg. „Wir Frauen waren damals meistens nur Verhandlungsmasse für irgendwelche politischen oder finanziellen Verknüpfungen, die dann in eine entsprechende lukrative Ehe mündeten“, erklärte Caroline von Oldenburg die Rolle der weiblichen Nachkommen bei den Adelsgeschlechtern.

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