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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Gestring: „Westerstede stagnierende Stadt“

27.04.2010

WESTERSTEDE Bis auf den letzten Platz gefüllt war eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der SPD, in der es um die „Zukunftsstadt Westerstede ging. Für ein Impulsreferat konnten die Sozialdemokraten den renommierten Wissenschaftler Dr. Norbert Gestring gewinnen. Der sieht ganz allgemein einen wesentlichen Trend in dem veränderten Lebensstil junger Frauen. Große Gärten oder Häuser neben der Arbeit zu betreuen sei eine Vorstellung, die nur noch wenige berufstätige Frauen für sich entwickeln könnten. Auch als Taxi-Unternehmen oder Langzeitbetreuerinnen der Kinder könnten viele Frauen nicht mehr agieren, da sie selbst in Berufe eingebunden seien.

So entwickele sich ein erkennbarer Trend zurück in die Städte. Diese Bewegung kehre die frühere Suburbanisierung um. Hinzu komme, dass die Zuwanderung mehr ins Zentrum der Überlegungen gerückt werden müsse.

Auf Westerstede, fuhr Gestring fort, habe er sich ein wenig vorbereitet und dabei festgestellt, dass Westerstede zu den stagnierenden Städten gehöre. Mit Blick auf die Schaffung differenzierter Rahmenbedingungen sei auch die Gestaltung des Wohnungsmarktes eine bedeutende Größe bei der Beurteilung der Zukunftsfähigkeit einer Stadt. „Handbücher“ mit konkreten Handlungsanweisungen gäbe er derzeit wohl nicht.

In einer anschließenden Diskussion zeigten sich ältere Einwohner sehr zufrieden mit ihrem Lebensumfeld, während Jüngere beklagten, dass ihre Altersgruppe zu selten eine Rolle bei zukunftsgerichteten Entscheidungen spiele.

Kritisiert wurden ferner der Stadtmarketingprozess und die Beauftragung auswärtiger Unternehmen, deren Entwicklungsentwürfe immer nach dem gleichen Patentrezept erfolge und diversen deutschen Städten übergestülpt werde.

SPD-Vorsitzende Martina Steguweit-Behrenbeck dankte für die Redebeiträge der Gäste im Hotel Busch. Zur allgemeinen Stadtentwicklung verwendete sie ein Zitat des Funkers Jan Delay: „Gib mir die richtigen Zutaten, und ich mache dir in 20 Jahren aus Bielefeld Manhatten...“

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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