• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
37-Jähriger findet Sprengsatz in Wohnung
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 2 Minuten.

Großeinsatz In Friesoythe
37-Jähriger findet Sprengsatz in Wohnung

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Große Hilfe für kranke, kleine Herzen

01.09.2006

OLDENBURG /RASTEDE 6000 Euro zahlt sie für das Gerät. Die Stiftung unterstützt die Familien der Kinder.

von sabine schicke OLDENBURG/RASTEDE - Hilfe für kranke Kinder: Mit 6000 Euro unterstützt die Inga-Köthe-Stiftung die Kinderkardiologie des Klinikums Oldenburg. Von dem Geld wurde ein EKG-Labor mit einem mobilen Gerät angeschafft. Die zweite Hälfte der Kosten trug die Klinik. Die Stiftung will die Kinderkardiologie auch in Zukunft fördern: So wird über die Finanzierung einer Sozialarbeiter-Stelle nachgedacht. Dort sollen dann Eltern bei ihren Hilfegesuchen unterstützt werden. Heiko Büsing vom Vorstand der Inga-Köthe-Stiftung sagte: „Derzeit prüfen wir, ob wir einen Teil dieser Kosten übernehmen können. Allerdings müssten hier auch noch andere Institutionen mitziehen.”

Dr. Reinald Motz, leitender Kinderkardiologe in der Oldenburger Kinderklinik, ist schon jetzt sehr dankbar. „Damit sind Vor-Ort-Untersuchungen, aber auch EKG-Aufzeichnungen über eine Woche möglich. Dies bedeutet weniger Stress für die Kinder und die Eltern, aber auch Arbeitserleichterung für die EKG-Schwester im Klinikum.” Auch die größere Diagnose-Sicherheit lobt er. Überdies könne das Gerät direkt mit dem Klinik-Rechner vernetzt werden. Dort werden derzeit 250 herzkranke Kinder stationär behandelt, hinzu kommen 500 ambulant betreute.

Nach Informationen des Klinikums leiden 2500 Kinder in der Weser-Ems-Region an einer Herzerkrankung. Dazu zählen angeborene Herzfehler, aber auch Herzerkrankungen. Neben der stationären Arbeit in der Kinderklinik besucht Dr. Reinald Motz regelmäßig die Kinderklinik in Papenburg, andere Häuser sollen jetzt folgen.

Durch den Einsatz des neuen Gerätes können Eltern nun ihre Kinder wohnortnah von einem Spezialisten betreuen lassen.

Heiko Büsing vom Vorstand der Stiftung betont, dass man durch die finanzielle Förderung den Einsatz von Dr. Reinald Motz zum Wohle herzkranker Kinder anerkenne, und Peter Hackbarth vom Stiftungskuratorium ergänzt: „Ein Zweck der Stiftung ist die Bekämpfung und die Behandlung von Kinderkrankheiten, vorzugsweise die individuelle Unterstützung der Behandlung von herzkranken Kindern.

Stiftung als Vermächtnis einer Unternehmerin – Hilfe für die Familien

Die Inga-Köthe-Stiftung ist benannt nach der Unternehmerin Inga Köthe, die in Rastede gewohnt hatte. Im Mai 2003 ist sie verstorben.

Gemeinsam mit ihremMann Christian hatte sie das erfolgreiche Oldenburger Unternehmen für Medizintechnik gegründet. Nach dessen Tod im September 2000 hat sie die Firma allein weiter geleitet.

Inga Köthe hatte keine Kinder. Damit Familien mit schwer kranken Kindern in ihrer Notsituation unterstützt werden können, gründete sie 2002 die Stiftung.

Die Stiftung hilft nicht nur herzkranken Kindern in Oldenburg, Rastede „und umzu“, sondern auch in anderen schwer wiegenden Fällen.

Die Kontaktadresse der Stiftung: Inga-Köthe-Stiftung, Artillerieweg 15 a,

26133 Oldenburg

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.