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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Grüne fordern „echte Auswahl“ für Verbraucher

11.03.2011

BAD ZWISCHENAHN „Erschreckend perspektivlos“ sind nach Ansicht von Grünen-Kreisvorstand Peter Meiwald die Vorstellungen der regierenden CDU zur Zukunft der gebeutelten Landwirtschaft in der Region. „Wer angesichts von Dioxinskandal, Höfesterben, nicht kostendeckenden Erzeugerpreisen nicht nur bei Milch und zunehmenden Mais-Monokulturen nur eine Antwort kennt – die weitere Intensivierung der Produktion –, hat den Landwirten von heute für die Zukunft nichts mehr zu sagen.“ Die Grünen reagieren damit auf die Rede des agrarpolitischen Sprechers der niedersächsischen CDU-Fraktion, Franz-Josef Holzenkamp, beim Ammerländer Landvolk (die NWZ  berichtete).

Es helfe nicht, das Imageproblems der Branche zu beklagen, heißt es in einer Stellungnahme der Grünen. Vielmehr sei das System der Massentierhaltung die Ursache dieses Problems. Die derzeitige Entwicklung der Landwirtschaft mit dem ungesunden Zwang zum permanenten Wachsen und Verdrängen werde eine zerstörte Umwelt hinterlassen und das Krankheitsrisiko der Bevölkerung immens erhöhen.

„Die Grünen lehnen deshalb die CDU-Vorstellungen ab und fordern stattdessen eine faire Landwirtschaft, in der biologische und konventionelle Erzeuger faire Preise für wertvolle Produkte erhalten, um gesunde Nahrungsmittel erzeugen und mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung für dauerhaft gesunde Böden und sauberes Grundwasser sorgen zu können.“ Nur so bekämen die Bauern wieder die Möglichkeit, bäuerliche Landwirtschaft im Einklang mit der Natur zu betreiben, einen verantwortlichen Umgang mit Böden, Luft, Tieren und Landschaft zu pflegen und nicht nur durch Massenproduktion und gnadenlose Verdrängung ihre wirtschaftliche Existenz sichern zu können.

Aus Sicht der Grünen müsse deshalb der Verbraucher endlich eine echte Auswahlmöglichkeit bekommen. Dazu sei eine klare Kennzeichnung der Produktionsweise und auch der Vorprodukte von Lebensmitteln notwendig.

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