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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Gütliche Einigung bei Sozialplan

05.07.2011

AUGUSTFEHN Im Streit zwischen Geschäftsführung der Firma Gardeur und des Betriebsrats konnte zwischenzeitlich eine Einigung erzielt werden. Nach Auskunft der Unternehmensleitung habe man sich auf einen Sozialplan verständigt, der die Versorgung von 63 Mitarbeitern – darunter auch etliche langjährige Beschäftigte – regelt. Wie berichtet, wird das Zweigwerk der Gardeur GmbH am Standort Augustfehn zum 30. September geschlossen. Der Outlet-Store soll aber weiterhin in vollem Umfang vor Ort erhalten bleiben.

Zufrieden äußerte sich Betriebsratsvorsitzende Katja Barghop zu den aktuellen Verhandlungsergebnissen: „Es ist wichtig, dass die Belegschaft nun Klarheit darüber hat, wie es für sie weitergeht.“ Die Geschäftsführung habe einen großen Schritt auf die Mitarbeiter zugemacht, so dass die Verhandlungen sehr schnell zu einem guten Abschluss gebracht werden konnten.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, werden die Mitarbeiter nach der Werksschließung bis zum Ablauf ihrer individuellen Kündigungsfrist bei voller Bezahlung freigestellt. Der Sozialplan sehe weiter vor, dass jeder Mitarbeiter eine Abfindung erhält, deren Höhe zwischen Betriebsrat und Unternehmen festgelegt wurde. Rund 15 Prozent der Belegschaft hätten das Angebot erhalten, an den Hauptsitz des Unternehmens nach Mönchengladbach zu wechseln. Darüber hinaus lägen bereits jetzt drei Angebote von namhaften Arbeitgebern der Region vor, die Mitarbeiter mit entsprechendem Qualifikationsprofil suchen. Auf Wunsch biete das Unternehmen Gardeur den Mitarbeitern ein persönliches Bewerbungstraining an.

In der Augustfehner Fabrik wurden bisher pro Jahr rund eine Million Hosen und Röcke aufbereitet. Nach einschneidenden innerbetrieblichen Veränderungen war die Anfang der 60-er Jahre gegründete Betriebsstätte erst vor wenigen Jahren von der reinen Fertigung hin zum Aufbereitungszentrum umstrukturiert worden. Einhergegangen waren diese Maßnahmen auch schon mit Entlassungen. In Augustfehn wird die in Osteuropa und Asien gefertigte Ware auf ihre Qualität hin kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert und aufgefrischt.

Mit der Schließung des Augustfehner Werks werden die Bereiche Qualitätssicherung, Aufbereitung und Logistik nun zum Hauptsitz nach Mönchengladbach verlagert. Von diesem Schritt verspricht sich das Unternehmen eine erhebliche Reduzierung der Durchlaufzeiten. Gleichzeitig will man den Standort Mönchengladbach langfristig sichern.

Kerstin Schumann
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2604

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Gardeur | Gardeur GmbH

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