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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sozialausschuss: Gute Noten für das Asylheim

01.11.2011

OFEN Die Räume für die ersten Asylbewerber in der Unterkunft auf dem Fliegerhorst sind fertig: Wenn dort an diesem Dienstag 19 Flüchtlinge aus Syrien eintreffen, werden diese in jedem Schlafzimmer drei Betten, drei Spinde und einen Tisch mit drei Stühlen vorfinden. Die Matratzen sind noch in Folie verpackt, auf jedem Bett stehen Plastikkörbe mit Bettwäsche. Zudem gibt es auf allen drei Etagen gemeinschaftlich zu nutzende Dusch- und Toilettenbereiche sowie Küchen und Aufenthaltsräume.

Vom Zustand der umstrittenen Unterkunft machte sich der Sozialausschuss am Montagmittag ein Bild. Den Ratsmitgliedern schlossen sich auch Anwohner der angrenzenden Flughafensiedlung und Vertreter von Flüchtlingsorganisationen an. Um den Termin hatte Ausschuss-Vorsitzende Germaid Eilers-Dörfler (SPD) gebeten, um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge gut untergebracht werden.

Zur Besichtigung kam Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse mit gleich vier Amtsleitern: Inge Voigtländer (Sozialamt), Frank Bazoche (Gesundheitsamt), Ralph Wilken (Ordnungsamt) und Frank Lammerding (Jugendamt) standen für Fragen bereit. Von der Verwaltung erfuhr die Delegation, dass die Arbeiten in zwei der drei Etagen des ersten Gebäudes fast abgeschlossen seien. Das zweite Gebäude stehe Anfang Dezember zur Verfügung.

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An diesem Dienstag erwartet die Stadt 19 syrische Flüchtlinge: eine Familie mit acht Kindern und neun Männer. Die Kurden kommen voraussichtlich am Nachmittag auf dem Fliegerhorst an. Aus Sicht der Ausschussmitglieder gibt es an der Unterkunft im Großen und Ganzen nichts auszusetzen. „Die Zimmer sind in Ordnung“, sagte Eilers-Dörfler. „Mein Eindruck ist positiv“, so Paul-Dieter Reck (CDU). „Was auf die Schnelle getan werden musste, wurde getan“, meinte Evelyn Schuckhardt (Linke).

Die Anwohner der benachbarten Flughafensiedlung sehen der Ankunft der Flüchtlinge dagegen mit Skepsis entgegen. „Insgesamt 160 Flüchtlinge sollen dort untergebracht werden. Das ist einfach zu viel“, sagte ein Mann, der seinen Namen nicht nennen wollte. „Bei so vielen Menschen sehe ich keine Chance für eine Integration.“

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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