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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Architektur: Neue Häuser könnten das Ortsbild schädigen

15.08.2017

Hahn-Lehmden Ein zweigeschossiges Vier-Parteienhaus und ein eingeschossiges Doppelhaus auf einem Grundstück an der Stöltjestraße in Hahn-Lehmden: Für dieses Vorhaben liegt der Gemeindeverwaltung eine Bauvoranfrage vor.

Das Problem: Der zurzeit gültige Bebauungsplan Nr. 17 regelt zwar, dass dort an der Straße zweigeschossig und auf Hintergrundstücken eingeschossig gebaut werden darf. Weitere Festsetzungen zur Baugestaltung, wie beispielsweise Trauf- und Firsthöhen oder Mindestdachneigungen, wurden jedoch weder im Ursprungsplan, der aus dem Jahre 1973 stammt, noch in den bisher rechtskräftig gewordenen Änderungen getroffen.

Größere Wohnhäuser

Damit könnten in dem Gebiet auch größere Wohnhäuser gebaut werden. Die Anzahl der Wohneinheiten ist gegenwärtig nicht begrenzt. Investoren, die die erlaubte Zweigeschossigkeit mit Staffelgeschoss komplett ausnutzen würden, könnten deshalb Gebäude schaffen, die weit über das Maß der vorhandenen Gebäude in dem Gebiet hinausgeht.

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Das Wohngebiet besteht aus überwiegend eingeschossigen Einfamilienhäusern mit niedriger Traufe und Sattel- oder Walmdach. Moderne Baustile sind dort, wie es für Baugebiete aus den 1970er Jahren üblich ist, bisher kaum vorhanden.

Die Verwaltung befürchtet, dass bei Neubauvorhaben die einheitliche Siedlungsstruktur zerstört und das Ortsbild nachhaltig geschädigt wird. Sie hat der Politik deshalb vorgeschlagen, den Bebauungsplan zu ändern. So sollen das Maß der baulichen Nutzung überarbeitet und örtliche Bauvorschriften erlassen werden, die sich an der tatsächlich vorhandenen Bebauung orientieren.

Heft in die Hand nehmen

Die Politik begrüßte diesen Vorschlag einstimmig. „Es ist richtig, dass wir hier eingreifen“, sagte Torsten Wilters (CDU) im Bauausschuss. Dem schloss sich auch Monika Sager-Gertje (SPD) an. „Wir müssen das Heft des Handelns in der Hand behalten.“ Gerd Langhorst (Grüne) freute sich, dass die alten Bebauungspläne mit kritischem Blick betrachtet werden.

Ziel müsse es sein, eine Innenverdichtung zu ermöglichen, die für die in Hahn-Lehmden bereits ansässigen Bewohner erträglich ist.

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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