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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Entwicklungen: Viele Veränderungen im Ortskern

21.09.2018

Hahn-Lehmden Es ist derzeit einiges in Bewegung in Hahn-Lehmden. Wo Jahrzehnte lang der „Hahner Hof“ das Ortsbild prägte, entsteht an der Wilhelmshavener Straße zurzeit ein neues Wohn- und Geschäftshaus. Und nur wenige Meter entfernt, an der Ecke Wilhelmshavener Straße/Nethener Weg, soll schon bald ein Dorfplatz angelegt werden. Die Vorarbeiten leistete der Arbeitskreis Dorfentwicklung, die konkrete Umsetzung läuft inzwischen im Bauausschuss.

Die Politik musste sich jetzt auch mit einem weiteren Bebauungsplan beschäftigen, in dem es um die Ortsmitte in Hahn-Lehmden geht. Er soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Mischgebietes im Ortskern schaffen. Das Gebiet besteht dort de facto natürlich schon längst, ist bisher aber nicht planerisch beordnet gewesen.

Konkret geht es um ein etwa drei Hektar großes Areal, das zwischen der Wilhelmshavener Straße und der Bahnlinie Oldenburg-Wilhelmshaven liegt. Im Norden reicht das Gebiet bis zur Straße Am Sternbusch, im Süden schließt es noch die Flächen der Genossenschaft ein.

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Bahn braucht lange

2015 wurde erstmals über die Aufstellung dieses Bebauungsplanes beraten. Danach gab es jedoch Verzögerungen, weil Verhandlungen mit der Bahn nötig waren, die sich langwierig gestalteten. Ein Teil der Flächen unmittelbar an der Bahnlinie befand sich ursprünglich im Eigentum der Bahn und war für die Verladung von Transformatoren für umliegende Umspannwerke vorgesehen. Erst in diesem Jahr erteilte die Bahn eine Freistellung der Flächen, so dass nun endlich das Bauleitplanverfahren fortgesetzt werden kann.

Die Freistellung der Flächen hat zur Folge, dass Gebäude nun dichter als zuvor an die Bahnlinie heranrücken dürfen. Davon profitiert auch Investor Heiko Menke, dessen Wohn- und Geschäftshaus auf dem Grundstück des ehemaligen „Hahner Hofs“ auch eine rückwärtige Halle vorsieht. Er wird mit seinem Kfz-Betrieb in den Neubau umziehen. In der Halle soll eine Werkstatt mit vier Arbeitsbereichen samt Hebebühnen eingerichtet werden. Außerdem sollen eine öffentliche Autowaschanlage und ein SB-Waschplatz am hinteren Ende der Halle entstehen.

Attraktivität steigern

Das Grundstück, auf dem der Neubau entsteht, liegt an der Ecke Wilhelmshavener Straße/Zum Haltepunkt. Im Bauausschuss brachte SPD-Ratsfrau Monika Sager-Gertje zum Ausdruck, dass sie sich einen vernünftigen Ausbau der Straße Zum Haltepunkt wünscht, wenn die Baumaßnahmen dort abgeschlossen sind. Die Klinkerstraße sei in sehr schlechtem Zustand und könne so nicht bleiben.

Vorgesehen ist laut Bebauungsplan auch, am Ende der Straße Zum Haltepunkt einen Park-and-Ride-Parkplatz anzulegen. Das begrüßt die SPD, die seit Jahren immer wieder den Wunsch nach einem Zughalt in Hahn-Lehmden äußert. Früher hatte es im Ort einen Bahnhof gegeben.

Zustimmung kam auch von der CDU. Ratsherr Erich Bischoff bezeichnete den Park-and-Ride-Parkplatz als sehr wichtig und zeigte sich zuversichtlich, dass sich bezüglich der Straße sicher etwas finden lassen werde.

Gerd Langhorst (Grüne) sieht in den Veränderungen im Ortskern die Chance, dass Hahn-Lehmden seine Attraktivität steigern und ein eigenes Image entwickeln kann. Nach wie vor gebe es allerdings einige unschöne Flecken im Ort, sagte Langhorst mit Blick auf Erdhaufen, die sich auf Hintergrundstücken befinden. Er warf zudem die Frage auf, was man mit der Ortsdurchfahrt machen werde. Auch wenn es noch keine konkrete Planung gibt, unterstrich der Grünen-Ratsherr ganz deutlich: „Wir sollten nicht den Fehler der Rasteder Ortsdurchfahrt wiederholen.“

Während die ebenfalls im Arbeitskreis Dorfentwicklung angeregte Neugestaltung der Ortsdurchfahrt erst in den kommenden Jahren angegangen werden soll, ist der Bau eines Dorfplatzes schon für 2019 geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro, die Gemeinde hofft im Zuge der Dorfentwicklung auf einen Zuschuss des Amtes für regionale Landentwicklung in Höhe von rund 660 000 Euro. Ein entsprechender Antrag auf Förderung wurde fristgerecht vergangene Woche gestellt.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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