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Natur: Kinder bauen Voliere für Fasane

14.05.2019

Hahnermoor Die Jugendgruppe „Die Falkenaugen“ des Hegerings Rastede-Nord hat eine Auswilderungsvoliere für Fasane gebaut. Langfristiges Ziel dieser Aktion soll es sein, den Hennenbestand in den Revieren zu heben, berichtet Hegeringleiter Lutz Wemken.

Seit 2007 beschäftigt die Jägerschaft, dass die Fasanenbestände aus bisher nicht endgültig geklärten Ursachen um bis zu 80 Prozent eingebrochen sind. Fakt ist es, dass eine hohe Küken- und Hennensterblichkeit bei Fasanen festgestellt wurde.

Bei den Küken sei diese auf eine Mangelernährung zurückzuführen. Das Fasanenküken braucht in den ersten zwei bis drei Lebenswochen tierisches Eiweiß in Form von Insekten, die aufgrund des Insektensterbens nicht mehr im ausreichendem Maß vorhanden sind. Außerdem werden die Fasanenhennen in der Lege-, Brut und Aufzuchtphase oft Opfer von Beutegreifern oder Erntearbeiten, so Wemken.

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Um den geringen Beständen entgegenzuwirken, versucht der Hegering Rastede-Nord den Hennenbestand zu erhöhen. Hierfür werden zum Beispiel aus ausgemähten Gelegen die Eier mit Zwerghuhnglucken oder Brutmaschinen ausgebrütet.

Diese Fasane werden in Volieren gehalten und sollen der Eierproduktion dienen. Die Eier werden dann wiederum von Zwerghühnern ausgebrütet. Die frisch geschlüpften Küken kommen zusammen mit dem Zwerghuhn nach rund drei Wochen in hausnahe Auswilderungsvolieren. Unter der Führung des Zwerghuhns werden sie nach etwa zwei Wochen langsam in die Freiheit ausgewildert.

Die Auswilderungsvoliere wurde nach dem Baukastensystem erstellt, damit sie jedes Jahr an den günstigsten Platz im Revier gebracht werden kann. Der Auswilderungsplatz sollte Sonne, aber auch Schattenbereiche haben und an einen möglichst strukturreichen Ort aufgestellt werden. Blühstreifen und Zwischenfrüchte, die Deckung und Nahrung bieten, sind von Vorteil, aber auch Feldgehölze zum Aufbaumen. Um die Auswilderungsvoliere wird noch eine Betonplattenreihe gelegt, damit sich kein Raubwild in die Voliere durchbuddeln kann. „Für die Mitglieder der Jugendgruppe wird es sicherlich spannend, dieses Projekt mit zu begleiten und sie werden so sehr viele Zusammenhänge in der Natur anschaulich begreifen“, sagt Wemken.

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