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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Beratung: „Hat vorher anders geklungen“

12.11.2015

Wiefelstede /Heidkamp „Diesen Plan sehen wir das erste Mal. Bislang sind wir von anderen Voraussetzungen ausgegangen“, übte Jörg Weden (SPD) in der jüngsten Sitzung des Wiefelsteder Bau- und Umweltausschusses Kritik am Entwurf des Bebauungsplanes 29 I, der eine Erweiterung der Siedlung in Heidkamp Richtung Norden vorsieht – auf einer Fläche von rund einem Hektar. Das Metjendorfer Bauunternehmen Heinz Küpker & Sohn hatte einen Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes gestellt und möchte dort auf 9891 Quadratmetern Ein- und Zweifamilienhäuser bauen. Bei der Vorstellung des Planentwurfs durch das Oldenburger Planungsbüro NWP stellte sich seitens der SPD Kritik ein.

Auch der Unmut bei Hans-Dieter Schneider (SPD) entzündete sich an der Präsentation eines Planentwurfs, in dem das Gebiet bereits parzelliert war und 16 Ein- und Zweifamilienhäuser eingezeichnet wurden. „Das hat vorher anders geklungen“, rief Schneider Gespräche mit dem Unternehmen in Erinnerung, bei denen es um „maximal zehn Häuser“ gegangen sei. Zudem regte er an, die rund 2,5 Hektar große Fläche östlich zwischen Plangebiet und Landesstraße seitens der Gemeinde als künftiges Bauland aufzukaufen, um regulierend auf das Preisniveau der Grundstücke in Heidkamp einwirken zu können.

Jörg Weden beantragte, das Thema von der Tagesordnung zu nehmen und zur Beratung in die Fraktionen zurückzugeben. Das lehnte der Ausschuss mit 6:5 Stimmen ab. Jann Lübben (CDU) meinte, der Ausschuss sollte es begrüßen, wenn ein neues Baugebiet in der Gemeinde so schnell realisiert werden kann.

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Der im Ausschuss vorgestellte Planentwurf sieht eine Anbindung des geplanten Wohngebietes an die vorhandene Siedlung über die „Usedomstraße“ vor. Die Erschließungsstraße würde für die Zeit der Bauarbeiten jedoch von der Landesstraße ins Baugebiet führen, hieß es. Enno Kruse (UWG) regte an, auch gleich eine Erschließungsstraße Richtung Westen für spätere Planungen einzubeziehen.

Auch Anwohner aus der Siedlung Heidkamp verfolgten die Ausschusssitzung. Ein Anwohner sah im Plangebiet eher ein Rückzugsgebiet für Tiere. Es sei ein Jammer, dass so etwas freigegeben werde für eine Bebauung.

Der Ausschuss empfahl mit den Stimmen von CDU, UWG und FDP bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen, dem vorgestellten Planentwurf zuzustimmen und die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 29 I „Erweiterung des Wohnbaugeländes Heidkamp (Siedlung)“ zuzustimmen. Der Ausschuss empfahl auch die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans, die die rund 2,5 Hektar östlich bis zur Landesstraße gleich als Erweiterungsfläche einbeziehen soll. Der Verwaltungsausschuss tagt zum Thema nicht öffentlich am Montag, 16. November.

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