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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Heidkamp wird ein Stück größer

07.03.2017

Heidkamp Nur Günter Teusner von den Grünen sprach sich im Wiefelsteder Bau- und Umweltausschuss gegen die Planung für das neue Baugebiet in Heidkamp aus. Dort sollen auf einer Fläche von 1,2 Hektar rund 15 Baugrundstücke – auch für Doppelhäuser – angeboten werden: nördlich der vorhandenen Bebauung. Nicht die Gemeinde wird dort Baugrundstücke anbieten, sondern ein privater Investor: CDU-Ratsherr Ralf Küpker, der sich während der Beratungen im Ausschuss denn auch in den Zuschauerbereich begab. Der Ausschuss empfahl, Bebauungsplanentwurf und geänderten Flächennutzungsplanentwurf öffentlich auszulegen: Dies soll in diesem Monat geschehen. Dem stimmte auch der Verwaltungsausschuss mittlerweile zu.

Grünen-Ratsherr Teusner machte geltend, dass die Planung für das neue Baugebiet wie eine Spitze in die Landschaft hineinrage und so ein neues Baugebiet bereits vorprogrammiert sei. Er sprach sich stattdessen dafür aus, zunächst innerörtliche Flächen zu bebauen.

Bauamtsleiter Hans-Günter Simen erklärte, die aktuelle Planung gehe nun von einem vier statt drei Meter breiten Versorgungsstreifen hin zum Regenrückhaltebecken aus, damit Maschinen dort auch durchkämen. Das reduziere die Verkaufsfläche für den Investor um 30 bis 40 Quadratmeter.

Östlich der nun überplanten Fläche sowie westlich der Landesstraße zwischen Heidkamp und Borbeck wird zudem bei der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans eine weitere, 2,2 Hektar große, bislang landwirtschaftliche genutzte Fläche gleich mit überplant. Dort möchte die Gemeinde selbst irgendwann Baugrundstücke anbieten. Auch dem stimmte der Ausschuss bei einer Gegenstimme (Grüne) zu.

Schließlich entspann sich noch eine Diskussion darüber, was bezüglich der Planung des neuen Baugebietes zu Anfang des Verfahrens gesagt worden war. Während Lutz Helm (SPD) monierte, dass anfänglich von lediglich zehn Baugrundstücken die Rede gewesen sei, gehe es nun um 15 Grundstücke. Das habe ihn doch sehr überrascht. Auch der Investor erhielt dann Rederecht und verwies auf seinen bereits vor vier Jahren eingereichten Antrag, einen Bebauungsplan aufzustellen. Der sei bereits von 14 Baugrundstücken ausgegangen. Küpker bat darum, die Verwaltung möge das prüfen. Das hat sie mittlerweile getan: Der Antrag war mit 14 Grundstücken eingereicht worden, lediglich eines weniger als nun geplant.

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