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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Angehende Landwirte schärfen Blick fürs Äußere

09.04.2018

Heidkamperfeld Rund 130 angehende Landwirtinnen und Landwirte aus dem Ammerland, Friesland und angrenzenden Kreisen versammelten sich auf dem Hof von Dieter Helmers in Heidkamperfeld, um am Beispiel von drei Kühen den Milchtyp, den Körper, das Fundament und das Euter zu beurteilen. Sie befinden sich alle im 1. bis 3. Lehrjahr in der Berufsbildenden Schule Ammerland in Rostrup. Jedes Jahr veranstaltet der Tierschauverein Ammerland zusammen mit den Schulen und den Zuchtbetrieben diese Maßnahme, um den zukünftigen Fachleuten den Blick für das Exterieur (Außenbereich) der Kuh zu schärfen.

Die Sieger

1. Ausbildungsjahr: 1. Thorben Wißmann, Apen; 2. Anna Sander, Schweiburg; 3. Jonathan Meyer, Ovelgönne. 2. Ausbildungsjahr: 1. Lea Brunßen, Osterscheps; 2. Noah Schildknecht, Wildenloh; 3. Paula Willems, Eversten. 3. Ausbildungsjahr: 1. Jonas Töllner, Ovelgönne; 2. Daniel Janßen, Spols; 3. Thore Rüscher, Rastede. Tagesgesamtsieger: Jonas Töllner.

Jerrit van Berkum hat es dabei nicht leicht, denn er lernt auf einem Hühnerhof. Aber er ist der Sohn eines Landwirtes und ist zuversichtlich, denn es geht letztlich um einen realistischen Blick, die einzelnen Körperteile zu beurteilen. Wie ist im Bereich des Milchtyps die Rippenprägung bei der Kuh? Ist sie wenig ausgeprägt, ist sie steil oder flach? Schräg oder offen? Und das Fundament? Also alles, was mit den Beinen, Klauen und dem Sprunggelenk zu tun hat. Sind die Hinterbeine eher steil oder gewinkelt? Ist das Sprunggelenk gefüllt oder flach? Wie ist der Winkel, den das Euter mit der Bauchdecke bildet, also die Vordereuteraufhängung. Sehr schwach, mittel oder sehr fest? Fragen über Fragen. Alle diese Kriterien wurden vorher von den Fachleuten von Masterrind Bad Zwischenahn bei den Kühen „Wanita“, „Zympresse“ und „Winzel“ festgelegt. Und wer von den Werten der Juroren am wenigsten abgewichen ist, der „hat gewonnen“ (siehe Infokasten).

Sie bekommen wertvolle Sachpreise, die von den Genossenschaften, den Zuchtverbänden, Molkereien oder dem Tierschauverein gestiftet werden. Die Männer dominieren nach wie vor noch in der Landwirtschaft, Paula Willems, Chantal Hemken und Dorien Gießmann sind die wenigen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts an diesem Tag. „Es ist der coolste Beruf, den es gibt“, ist Paula Willems überzeugt. Aber auch die beiden anderen Damen stimmen ein, wenn es heißt: „Ein sehr abwechslungsreicher Beruf“. Außerdem werden die familiäre Atmosphäre und der Teamgeist beim Umgang mit den Tieren sehr gelobt.

Auf jeden Fall herrschte trotz der Wettbewerbssituation auf dem Hof Helmers eine lockere und freundschaftliche Stimmung. Es wurden ausschließlich Deutsche Holsteins beurteilt. Sie werden auf hohe Lebensleistung gezüchtet.

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