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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ortsvereins-Vorstand schlägt Alarm

29.12.2017

Husbäke Wohin führt der Weg des Ortsvereins (OV) Husbäke? Wie geht es in Zukunft weiter? Diese Fragen stellen sich die Vorstandsmitglieder des Vereins, da ab dem kommenden Jahr der stellvertretende Vorsitzende Gerd Hülsmann und Kassenwart Frank Schmirgalski für ihre Ämter nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Seit der jüngsten Jahreshauptversammlung Anfang 2017 steht fest, dass sich beide auf der Versammlung am 16. Februar 2018 nicht wieder wählen lassen werden. Bisherige Versuche, mögliche Nachfolger zu finden, schlugen bisher fehl. Beide werden sich aber, das sagten sie jetzt bei einem Treffen des Vorstandes, nicht dazu überreden lassen, wieder zu kandidieren. Schließlich sind beide bereits seit 2001 im Vorstand tätig.

„Wir brauchen frisches Blut und neuen Wind in der Vorstandsarbeit“, begründen beide ihren Verzicht. Die Neuwahl zur Besetzung dieser beiden Positionen ist aber nur der erste Schritt.

Auch der jetzige Vorsitzende Jürgen Kuhlmann und Schriftführer Jürgen Kruse, deren Wahlen in 2019 auf der Tagesordnung stehen werden, machten deutlich, dann ebenfalls nicht wieder antreten zu wollen. „Es fällt uns immer schwerer, Bürger zu gewinnen, die bei unseren Veranstaltungen mithelfen“, so Kuhlmann. Neue und vor allem jüngere Mitglieder werden gesucht, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit neuen Ideen die Bürger wieder zu begeistern.

Der OV Husbäke ist nicht nur Mittler zwischen den Bewohnern der Bauerschaft und der Gemeinde Edewecht, sondern hat sich auch das Wohl bei der Entwicklung des kleinen Ortes auf die Fahnen geschrieben.

Das Dorfgemeinschaftshaus und auch die Einrichtung einer geschlossenen Ortschaft gehören zu den Erfolgen des jetzigen Vorstandes. Neue Dinge stehen allerdings an, wobei das Dorferneuerungsprogramm eine wesentliche Rolle spielt. Schließlich geht es um die Vergrößerung der Gemeinde mit möglichen Baugebietsausweisungen auch in Husbäke. Auch soll das Provisorium „Kindergarten“ angegangen werden.

Sollten die beiden Stellen im Vorstand im kommenden Februar nicht besetzt werden können, werden Kuhlmann und Kruse den Verein als geschäftsführender Vorstand ein Jahr lang verwalten. „Das bedeutet, dass Aktionen wie Osterfeuer, Dorfreinigung, Maibaumsetzen oder auch die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag nicht mehr stattfinden werden“, macht Kuhlmann deutlich.

Er und die drei anderen Vorstandsmitglieder sind gern bereit, mögliche Interessenten für die Vorstandsarbeit von Anfang an zu unterstützen. „Wenn jemand ein Vorstandsamt übernimmt, ist es selbstverständlich, dass er sich erst unsicher fühlt. Das war bei mir vor 17 Jahren nicht anders. Wenn sich der Amtsinhaber mit seiner neuen Rolle identifiziert, wird er aber recht schnell seinen eigenen Weg finden“, ist sich Kuhlmann sicher. „Jeder entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Stil und sein eigenes Interesse. Er darf nur den Blick für das Dorf nicht verlieren“, ergänzt Jürgen Kruse. „Die Leute müssen sich einfach nur trauen.“

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