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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Landwirtschaft: In Sachen Tierwohl noch weiter Weg zu beschreiten

16.04.2015

Bad Zwischenahn „Niemand wird sagen können, wie der Tierwohl-Stall von morgen aussehen wird.“ Dr. Thomas Staack, Geschäftsführer der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (Damme) machte aber deutlich, dass „ein enorm beschleunigter Strukturwandel“ erwartet werde. Und damit dieser nicht zu einem „Strukturschock“ werde, sei ein Umdenken notwendig. Es seien Ideen gefragt, so Staack: „Jeder kann aktiv werden.“ Und es bedürfe Projektpaten: „Wir brauchen ihre Gesichter, ganz viele davon.“

Auf Einladung der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft haben Vertreter aus Handel, Produktion, Verwaltung und Landwirtschaft am Mittwoch im Charlottenhof der Rügenwalder Mühle über „Marktmechanismen im Bereich Tierwohl“ diskutiert. Die Veranstaltung war Auftakt einer Reihe, die mit ein bis zwei Treffen jährlich fortgesetzt werden soll. Zielgruppe sind vor allem Jungbauern.

„Die Situation ist wirklich ernst“, gab Gastgeber Christian Rauffus, Inhaber der Rügenwalder Mühle, den Teilnehmern angesichts einer Fleischkonsum und Tierhaltungsformen gegenüber vermehrt kritisch eingestellten Gesellschaft mit auf den Weg. „Ich bin überzeugt, dass wir über den Zenit der Fleischproduktion hinweg sind.“ Rauffus betonte auch, dass größere Anstrengungen beim Tierwohl Geld kosten würden – „und die Investitionen dienen nicht dazu, neue Märkte zu erschließen, sondern dazu, dass es langsamer zurückgeht.“

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Renate Rehm aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium stellte den Stand des Tierschutzplans vor. „Das Thema Kupieren von Schwänzen und Kürzen von Schnäbeln ist so ziemlich das herausforderndste.“ Sie machte mit Verweis auf Norwegen aber deutlich, dass „ein Verzicht nicht utopisch ist, sondern schon praktiziert wird“.

Dass noch ein weiter Weg vor allen Beteiligten liege, betonte Christian Böttcher (Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels): „Von Profilierung kann noch keine Rede sein – wir müssen erstmal Flagge zeigen.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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