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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Nachnutzung: In spätestens 2 Jahren soll gebaut werden

08.06.2016

Rostrup „Optimistisch“, so Bürgermeister Dr. Arno Schilling, könne die Planung für das frühere Bundeswehrgelände in Rostrup in 15 Monaten stehen. „Aber wenn es zwei Jahre dauert, dürfen wir uns auch nicht beschweren“, betonte der Verwaltungschef in der Bürgerinformationsversammlung Montagabend im Schulzentrum angesichts der anstehenden Bauleitplanung samt Bürgerbeteiligung. Das Signal dabei: Es geht voran. Rund 50 Interessierte hatten sich von Schilling und Fachbereichsleiter Carsten Meyer auf den neuesten Stand bringen lassen. Die größte Neuigkeit: Der städtebauliche Vertrag mit der Palais am Meer als Eigentümerin der 38,5 Hektar großen Fläche ist notariell beurkundet.

An Gebäuden blieben nur das für die Flüchtlingsunterbringung von der Gemeinde angemietete frühere Schwesternwohnheim sowie das im Eigentum der Palais am Meer verbleibende Offiziersheim samt Lehrsaalgebäude erhalten, ließ Meyer wissen. Alle übrigen Gebäude würden auf Kosten der Eigentümerin abgerissen. Die ist auch für die Beseitigung von Munition und Altlasten zuständig.

Die Palais am Meer darf auf einer 1,4 Hektar großen Fläche ein Hotel mit maximal 240 Betten bauen (lassen). Der städtebaulichen Vertrag sehe eine Familienausrichtung sowie eine Vollgastronomie vor, so Meyer. Das Haus solle als Vier-Sterne-Hotel klassifiziert werden, Tagungs- und Wellnessbereich seien ebenfalls Voraussetzung.

Die Palais am Meer müsse mit dem Hotel beginnen, so Meyer. Zudem müsse sie eine Bürgschaft über einen „hohen sechsstelligen Betrag“ hinterlegen, mit dem die Gemeinde eine mögliche Bauruine abreißen oder weiterbauen könne. Auch wird der Gemeinde bei Nichterfüllung ein Kaufrecht eingeräumt.

Nördlich angrenzend können auf einer 2,25 Hektar großen Fläche bis zu 35 Ferienhäuser von jeweils 80 Quadratmeter Wohnfläche entstehen, die überwiegend dem Hotel zur Vermietung zur Verfügung gestellt werden müssen. Regelungen im Vertrag und im Bebauungsplan sowie Einträge im Grundbuch sollen ein Dauerwohnen hier ausschließen.

Teilen werden sich Gemeinde und Palais am Meer die Flächen für Wohnbebauung. Die Gemeinde stellt sich einen Mix aus Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern vor. „Wohnen für breite Bevölkerungsschichten“, nannte Schilling das. Erlaubt sollen maximal zwei Geschosse und eine Höhe von 12 Metern sein. Für die Fläche der Palais am Meer (4 Hektar) gelten entsprechende Vorgaben.

Während alle Bauvorhaben nordwestlich des Bachstelzenweges auf einer Fläche von maximal 20 000 Quadratmeter (derzeit sind rund 26 000 durch Gebäude versiegelt) Platz finden, gehen 17 Hektar Richtung See für 1 Euro in das Eigentum der Gemeinde über. Hier soll ein extensiv genutzter Landschaftspark entstehen. Rund 8000 Quadratmeter werden an die Palais am Meer verpachtet, als Liegewiese für Hotel- und Ferienhausgäste.

Und noch etwas sei vertraglich geregelt, so Meyer: Die Palais am Meer habe keinen Schadensersatzanspruch, sollte es zu keinem Satzungsbeschluss kommen.

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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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