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NWZonline.de Region

Integration mit „pro:connect“

13.02.2016

Westerstede Arbeitssuchende Flüchtlinge und potenzielle Arbeitgeber zusammenzubringen – dieser Aufgabe widmet sich der gemeinnützige Verein „pro:connect“. Um das Angebot vorzustellen, wurden interessierte Unternehmen jetzt zu einer Informationsveranstaltung ins Westersteder Kreishaus eingeladen.

„Ohne die Hilfe von „pro:connect“ und sein großes Netzwerk hätte ich das nicht geschafft.“ Mit diesen Worten habe John Talia seinen Erfahrungsbericht abgeschlossen, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Seit drei Jahren lebt er in der Gemeinde Apen, weil das Leben im syrischen Aleppo zu gefährlich für ihn und seine Familie geworden war.

Talia ist einer von vielen Flüchtlingen, der von „pro:connect“ unterstützt wurde: Er arbeitet bei Rügenwalder Mühle als Lebensmitteltechniker. Wie die Mitarbeiter von „pro:connect“ bei der Kontaktvermittlung vorgehen und worin die Chancen von Flüchtlingen und Unternehmen bestehen, darüber sprachen Vereinsvertreter im Kreishaus.

Neben John Talia schilderten auch Vertreter mehrerer Ammerländer Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen, ihre bisherigen Erfahrungen. Im Anschluss an die Erfahrungsberichte und an Vorträge des Jobcenters Ammerland, der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, des Arbeitgeberverbands Oldenburg und von „pro:connect“ konnte das Publikum Fragen stellen. „Auf diese Weise Informationen zu vermitteln ist deshalb so wichtig, weil die Mitarbeiter und Betriebsräte rechtzeitig mit ins Boot geholt werden müssen, um den Gedanken der Integration folgerichtig umsetzen zu können“, weiß Gerlinde Röben, Vorstandsmitglied von „pro:connect“.

Rund 130 potenzielle Arbeitgeber folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung. „Wir freuen uns sehr über das hohe Interesse von Arbeitgebern, Geflüchtete zu beschäftigen“, lautet die positive Bilanz von Catrin Cordes, Geschäftsstellenleiterin von „pro:connect“. Dies sei ein wesentlicher erster Schritt hin zum langfristigen Ziel, „diese Menschen zu fördern, zu begleiten und durch eine Ausbildung langfristig als Fachkräfte in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren“.

Unternehmen, die sich für eine Zusammenarbeit mit Flüchtlingen interessieren, können sich jederzeit beim Verein „pro:connect“ melden. Ansprechpartnerin ist Catrin Cordes, Güterstraße 1, in Oldenburg, Telefon   0441/ 48066300 (info@proconnect-ev.de).

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