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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Investoren endlich reinen Wein einschenken

13.05.2013
Betrifft: „Glücksspiel mit Windkraft“, NWZ  vom 5. März, sowie weitere Artikel zur Genehmigung von Windkraftanlagen im Landkreis Ammerland

Vor Jahren habe ich selber einen Antrag auf den Bau einer Windkraftanlage gestellt. Dieses wurde mir verwehrt.

Anliegend einige Auszüge aus dem Bescheid:

× …wird u.a. mit der Zielsetzung des Gesetzgebers begründet, die Errichtung von Bauten im Außenbereich wegen dessen hoher Schutzwürdigkeit grundsätzlich zu verhindern.

Einwilligung und Werberichtlinie

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× Ist der Außenbereich heute nicht mehr schutzwürdig?

× …liegt der vorgesehene Standort in einem Bereich, der als Gebiet mit besonderer Bedeutung für Erholung sowie Natur und Landschaft (Wallheckengebiet) gekennzeichnet ist… Das von Ihnen geplante Bauvorhaben bedeutet eine mögliche Beeinträchtigung für die Erholungseignung und das typische Landschaftsbild in dem betroffenen Bereich.

× Hat sich das Landschaftsbild von mir unbemerkt bis zum heutigen Tag geändert? Wird die Erholungseignung des Gebietes heute nicht mehr so bedeutend gewertet?

× Windenergieanlagen sollen, um unnötige Dominanz zu vermeiden, in möglichst enger Nachbarschaft zu höheren baulichen Anlagen errichtet werden.

× Wo befindet sich denn heute zwischen Westerloy und Lindernerfeld ein solches Gebäude? Oder zählt der Windpark in Uplengen als solches?

Da es anscheinend Investoren gibt, die bestimmt schon viel Zeit und Geld investiert haben, fände ich es nur fair, diesen endlich reinen Wein einzuschenken und mitzuteilen, dass eine Genehmigung in geplanten Bereichen nicht möglich ist. Wenn aber wider Erwarten doch Genehmigungen erteilt werden sollten, kann man damit rechnen, dass eine Klageflut die Behörden überrollen wird.

Da ich nach all den Jahren meine Meinung geändert habe, bin ich heilfroh, dass der Landkreis Ammerland mir die Genehmigung verwehrt hat. Am Anfang sehr verärgert, sehe ich die Argumentation heute ähnlich. Mittlerweile gibt es bessere Alternativen wie Blockheizkraftwerke, Photovoltaik etc.

Ich sehe der weiteren Entwicklung jedenfalls mit Spannung entgegen.

Anke Buhr Westerstede

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