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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wandel: Wenn der Bullenstall zum Festsaal wird

09.05.2018

Jeddeloh I „Ich war völlig perplex, als ich vor vier Jahren mit Kerstin Borm vom Edewechter Kulturbüro und dem Oldenburger Sänger Ivo Berkenbusch in unserem alten Bullenstall stand und Herr Berkenbrink ganz begeistert von den Räumen war“, sagt Anke zu Jeddeloh. „ Herr Berkenbrink ging durch den Stall, klatschte ein paar Mal in die Hände und sprach von einer guten Akustik. Das war ein ganz normaler Stall, wo mein Mann einst Bullen gemästet hatte und wo sich noch die Buchten für die Tiere befanden, die Spaltenböden und die Fressplätze. Außerdem standen hier unsere Baumschulpflanzen. Und in diesem Stall sollte ein Konzert veranstaltet werden. Kerstin Borm meinte, dass man das Ganze mit entsprechender Deko in einen tollen Konzertsaal umwandeln könne.

Aufwendig saniert

Vier Jahre ist das her, seitdem haben viele Veranstaltungen in jenem Stall auf dem Hof von Anke und Brun zu Jeddeloh in Jeddeloh I stattgefunden, wo einst 170 Tiere standen. Die ehemals landwirtschaftlichen Räume sind längst aufwendig saniert worden, die Decke wurde abgehangen, ein neuer Fußboden wurde geschaffen, die Wände wurden geweißt, einige Fenster eingebaut, die Diele wurde neu hergerichtet und sanitäre, behindertengerechte Anlagen geschaffen. Ein Mix aus rustikalem Ambiente und modernem Innenleben entstand.

„Anfangs habe ich nur einen kleinen Teil des Bullenstalls genutzt, hier fanden nach meinen Führungen durch den Bauerngarten Floristik-Darbietungen mit Anne Bunjes statt. Außerdem konnten die Gartengruppen hier auch Kaffee trinken und von Kuchen, der von der Hausherrin gebacken wurde, essen. Später kamen Kräuterführungen durch den Garten mit anschließender Verkostung (z.B. Kräutersuppe, Kräuterbrötchen, Aufstriche mit Kräutern etc) dazu.

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Gruppen, die sich von Mai bis Oktober den rund 5000 Quadratmeter großen parkartigen Garten mit Rhododendren, vielen Stauden, einer großen Rasenfläche, Koniferen und altem Baumbestand ansehen, gehören auch heute noch zu den Stammgästen. Station machen hier auch Reisegruppen, die Anke zu Jeddeloh als zertifizierte Gästeführerin betreut und ihnen die Gemeinde Edewecht, das Ammerland oder auch die Küstenregion näher bringt. Auch Fahrrad- und Seniorengruppen sind gern hier an der Wischenstraße 9. „Früher waren es vor allem Frauen, die zu meinen Gästen zählten, heute sind auch viele Männer dabei“, sagt die 59-Jährige. Während die Frauen sich dann vielfach für eine Gartenführung entschieden, könnten sich die Männer im Alten Bullenstall eine Powerpoint-Präsentation über den Ort Jeddeloh I und seine Geschichte ansehen. Diese hat ihr der Ortsverein zur Verfügung gestellt.

Auch Hochzeitspaare, die für ihre Fotos, für ein Kaffeetrinken und/oder für eine kirchliche Trauung ein rustikales Ambiente suchten, zählten zu den Gästen. Als Konkurrenz zu gastronomischen Betrieben sieht sich die 59-Jährige nicht. „Wir sind sehr breit aufgestellt und ich nehme niemanden etwas weg. Einige Hochzeitspaare suchen heute vielfach gezielt nach einer besonderen Lokalität und wollen ein rustikales Ambiente“, sagt die Jeddeloherin, die eine Gaststättenkonzession für 200 Gäste hat.

Einschätzung richtig

Zur beliebten Adresse für Kunst und Kultur ist der „Alte Bullenstall“ längst geworden. Jazzfrühschoppen fanden hier ebenso schon statt wie „Rock op Platt“. Alljährlich wird im Sommer „Klassik im Bullenstall“ angeboten, bei dem Sänger Ivo Berkenbusch mit anderen Künstlern auftritt. Dieses Jahr heißt das Motto am 10. und 11. August „Lasst Champagner fließen.“ Diesen Sonntag, 13. Mai, um 11 Uhr wird erstmals eine mehrmonatige Ausstellung eröffnet.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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