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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kaffeeklatsch auf der Diele

20.04.2017

Bad Zwischenahn Diverse Fahrzeuge parken nahe am Scholjegerdes-Hof am Ortseingang Bad Zwischenahns, im Haupthaus und in einem der Nebengebäude arbeiten zahlreiche Handwerker auf Hochtouren. „Wir sind etwas im Verzug“, gesteht Benjamin Doyen-Waldecker, Pächter der denkmalgeschützten Hofstelle, der auch schon den Zwischenahner „Spieker“ erfolgreich betreibt. „Eigentlich sollten die Bauarbeiten im März abgeschlossen sein, nun werden wir Ende Mai /Anfang Juni eröffnen.“ Ein Café mit Restaurant und später ein Hofladen werden in dem historischen Gebäudeensemble eingerichtet, zehn bis fünfzehn neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Mit erheblichen Aufwand lässt der Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn das historische Gebäudeensemble, das 1681 erstmalig urkundlich erwähnt wird und 300 Quadratmeter Nutzfläche hat, herrichten. Der Verein hatte den Hof von den Scholjegerdes-Brüdern vor einigen Jahren geerbt. Als Verpächter gastronomischer Betriebe haben die Heimatpfleger seit langem Erfahrung. Auch der „Spieker“, „Junker van der Spekken“ und der „Fährkroog“ gehören ihnen.

„Rund 1,5 Millionen Euro wird uns der 1. Bauabschnitt kosten“ sagt Vereinsvorsitzender Klaas Düring vom Heimatverein. 2016 Jahr hatte man noch mit rund 800 000 Euro gerechnet, doch ein Anbau, in dem die neue Küche untergebracht wird und durch die der frühere Schweinestall, so wie es die Denkmalschutzbehörden wünschten, erhalten bliebe, verteuerten das Projekt ebenso wie die zuvor nicht eingeplanten Kosten für Stellplätze und die Beleuchtung der Außenanlagen. Durch Pachteinnahmen sollen die Kredite, die der Verein aufnahm, bezahlt werden. Obendrein leisteten Vereinsmitglieder viel Eigenleistung.

„Wir haben das Hauptgebäude und ein Nebengebäude entkernen lassen, die Fußböden und die Decken kamen raus, die Gebäude wurden von innen gedämmt und die Räume nach historischem Vorbild neu aufgebaut“, erläutert Herbert Wemhoff vom Bauausschuss des Heimatvereins. Einige historische Fenster im Innern sowie in der Groten Dör“ habe man erhalten können. Moderne Toilettenanlagen würden eingebaut und in dem zweigeschossigen Anbau ans Nebengebäude entstünden die Küche und Sozialräume.

Als einzigartiges bäuerliches Denkmal bezeichnet Architekt Ulrich Recker die historische Köterei mit Blick auf den Zwischenahner Esch.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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