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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Investition: Kaisers Brücke wird ersetzt

25.03.2017

Apen Sie stammt aus Zeiten, als Kaiser Wilhelm II in Deutschland regierte, und überspannt die Große Nor­derbäke in Apen nahe der Hauptstraße und des Autohauses AZA: Nun soll die Eisenbahnbrücke, die 1903 gebaut wurde, Ende des Zweiten Weltkrieges teilweise zerstört und 1946 wieder instandgesetzt wurde, durch einen Neubau ersetzt werden.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn stellten während der Sitzung des Aper Bau- und Planungsausschuss das Projekt vor, das bereits seit 2009 geplant wird. Dabei handelte es sich um eine Vorabinformation – das Planfeststellungsverfahren, bei dem auch Einwände und Anregungen erfolgen können, soll erst demnächst eröffnet werden.

Rund 1,5 Millionen Euro will die Bahn in den Neubau investieren, der erforderlich wäre, um insbesondere auch die IC-Verbindung in Richtung Norddeich-Mole zu erhalten. Gebaut werden solle in zwei Jahren, und zwar größtenteils bei laufendem Betrieb. Zunächst sei geplant, eine Hilfsbrücke für den Zugverkehr zu schaffen. Diese ermögliche es, dass die Bahnstrecke während der Bauphase nur zwei Mal mehrere Tage unterbrochen werden müsse.

Ursprünglich bestand die Eisenbahnbrücke aus zwei stählernen Überbauten. Bei der Instandsetzung kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt das Bauwerk nur noch einen Stahlüberbau. Bei dem geplanten Neubau sollen die Widerlager, auf denen die Brücke ruht, so breit gestaltet werden, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein zweiter Überbau erfolgen könne und die baulichen Voraussetzungen für eine zweigleisige Strecke geschaffen würden. Der neue Stahltrog wird deshalb von bislang 6,40 auf 10 Meter verbreitert.

Die Hauptarbeiten sind für den Zeitraum April 2019 bis September 2019 geplant. Während der Bauarbeiten werde es kurzfristig auf der Hauptstraße und dem parallel verlaufenden Fuß- und Radweg zu Einschränkungen durch Baufahrzeuge kommen, so die Experten.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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