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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kein Hund wie jeder andere

05.04.2019
Betrifft: „Jagdhunde bald steuerfrei?“ NWZ vom 21. März:

Die Jäger leisten einen wichtigen Beitrag zur Regulierung der Wildtiere und zur Eindämmung von Seuchen. Auch Schutzmaßnahmen gegen Wildunfälle werden von den Jägern getragen. Für einen amtierenden Jäger ist es Pflicht, einen ausgebildeten Jagdhund zu haben. Die Ausbildung allein kostet sehr viel Geld. Aus diesem Grunde ist eine Befreiung von der Hundesteuer nur gerechtfertigt.

Der Jäger benötigt den Hund, um zum Beispiel verletztes Wild aufzuspüren. Durch einen Unfall oder auch eben bei der Jagd. Manche Tiere erliegen nicht an Ort und Stelle. Bei Vögeln ist es so, dass sie ins Wasser fallen können. Auch da ist der Jagdhund nötig. Bei angeordneten Fuchsjagden ist auf jeden Fall ein Jagdhund vonnöten. Dieser wird in den Bau geschickt. Es gibt Treibjagden zur Eindämmung von Großwild, zum Beispiel Wildschweinen. Ohne die Jagdhunde wäre das nicht möglich.

Nach § 4 , Abs. 1 des Jagdhundewesens muss dem Jagdausübungsberechtigten ein für den Jagdbezirk brauchbarer Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen. Nach § 41 des Jagdhundewesens begeht eine Ordnungswidrigkeit, wer: • entgegen § 4 Abs. 1 keinen für den Jagdbezirk brauchbaren Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung hat • entgegen § 4 Abs. 2 bei einer Such-, Drück- oder Treibjagd oder einer Jagd auf Federwild keinen hierfür brauchbaren, geprüften Jagdhund mitführt • entgegen § 4 Abs. 3 bei einer Nachsuche keinen hierfür brauchbaren, geprüften Jagdhund einsetzt, obwohl es den Umständen nach erforderlich ist.

Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 25 000 Euro geahndet werden. Ein Jagdhund ist eben nicht nur einfach ein Hund wie jeder andere.

Johann Frerichs
Westerstede

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