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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ärger: Kioskbesitzer kämpft um Existenz

25.05.2016

Apen „Es geht hier um unsere Existenz“, sagt Lucian Matyl. Der Kioskbesitzer ist verzweifelt. Seit der Straßensperrung Ende März ist sein Umsatz deutlich eingebrochen. Nur noch halb so viele Kunden kaufen im Aper Kiosk an der Streichenstraße ein. „Unsere ganzen Ersparnisse sind futsch“, fügt seine Mutter Christine Matyl hinzu, die den Kiosk 1981 eröffnete. „So langsam wird es wirklich eng für uns.“

Seit Ende März wird der zweite Abschnitt der Streichenstraße vom Einmündungsbereich bei „Landdeko“ bis zum Aper Viehmarktplatz saniert und ist seitdem voll gesperrt. Es werden die Wasserleitungen erneuert sowie die Rad- und Gehwege und der Straßenaufbau aufbereitet. Die Streichenstraße gehört zur Kreisstraße 119. Dafür ist der Landkreis Ammerland zuständig.

Die Matyls haben ein Schild an der Hauptstraße aufgestellt, um die Kunden daraufhinzuweisen, dass der Kiosk weiterhin erreichbar ist, dennoch bleiben die Kunden fern. Laut Lucian Matyl könnten die Arbeiten viel schneller vorangehen. „Hier ist immer wenig los, es sind nur wenige Arbeiter da, und an manchen Tagen wird gar nicht gearbeitet“, sagt der 43-Jährige.

In einem Schreiben der zuständigen Firma an die Anwohner hieß es, die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein. Der Landkreis korrigierte die Angabe kurz danach und sprach von einer Fertigstellung der Arbeiten Anfang Juni.

Nun wird es wohl doch bis Ende Juni oder Anfang Juli dauern, teilt Ingrid Meiners, Leiterin des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis Ammerland, auf Nachfrage der NWZ  mit. Dafür gebe es mehrere Ursachen.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse hätten die Arbeiten statt, wie geplant, Anfang März erst Ende März starten können. Zudem sei das zu sanierende Teilstück auf Wunsch der Gewerbetreibenden in zwei Abschnitte geteilt worden, damit die Geschäfte besser zu erreichen sind. „Dadurch verzögern sich aber natürlich die Arbeiten“, sagt Meiners.

Darüber hinaus sollten eigentlich die Wasserleitung und die Regenwasserleistung parallel saniert werden. Da diese aber zu nah beieinander liegen, konnten die Arbeiten an den Leitungen nur nacheinander erfolgen. Zudem hatte eine niederschlagsreiche Woche die Arbeiten verzögert. „Wir sind bemüht, das zügig zu erledigen“, betont Meiners, „diese Dinge waren aber nicht vorhersehbar.“

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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