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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Beratung: Kita-Planung ist kein Kinderspiel

31.05.2017

Metjendorf /Wiefelstede Langsam wird’s zeitlich knapp, soll doch die geplante Kindertagesstätte an der Ofenerfelder Straße in Metjendorf am 1. August 2018 in Betrieb gehen. Auch deshalb wurde die vom Architekturbüro Janßen, Bär Partnerschaft aus Bad Zwischenahn vorgestellte, zweigeschossige Planung für die Kita am Montag in gleich drei Ausschüssen hintereinander behandelt. Ziel des gut fünfstündigen Sitzungs-Marathons: Der Verwaltungsausschuss (VA) sollte die Planung noch am Abend absegnen. Doch daraus wurde nichts.

Das Architekturbüro hatte die neue Kita zweigeschossig geplant, nachdem der VA am 8. Mai entschieden hatte, sie nicht ebenerdig zu bauen. So sollte genug Platz für den Außenbereich bleiben. Zunächst sind danach zwei Kindergarten-Gruppenräume im Erdgeschoss und zwei Krippenräume im Obergeschoss geplant. Eine Option für einen weiteren Gruppenraum würde nach der Planung ebenfalls im Obergeschoss realisiert werden können. Geschätzte Kosten ohne Optionsbau: rund 1,5 Millionen Euro – ohne Einrichtung und Gestaltung des Außenbereichs. Geschätzter Baubeginn: Mitte Oktober. Und selbst das bezeichnete das Büro für die pünktliche Realisierung als „sehr sportlich“.

CDU-Ratsherr Jens Nacke störte sich anschließend an der Zweigeschossigkeit, die vorher nie im Raum gestanden habe. Die Planung sei im Ausschuss erstmals vorgestellt worden, monierte er zudem die „enge Taktung“ bei der Beschlussfindung. Er plädierte für einen weiteren Besichtigungstermin, um zweigeschossige Kitas zu besuchen und mit Mitarbeiterinnen zu sprechen. Auch Cornelia Kuck von den Grünen sah das Ganze als „ein bisschen übers Knie gebrochen“ an. Dem schloss sich auch Ralf Geerdes (SPD) an – wobei alle Redner betonten, dass das keine Kritik an der Planung des Architekturbüros sei.

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Bürgermeister Jörg Pieper erinnerte daran, dass die Rahmenbedingungen für die Planung der Kita klar gewesen seien und der VA beschlossen hatte, nicht ebenerdig zu bauen. Gleichwohl könne er damit leben, wenn ein Beschluss noch 14 Tage auf sich warten ließe. Der VA tagt am 12. Juni erneut. Vorher sollen die Ratsmitglieder nun noch die Möglichkeit erhalten, zweigeschossige Kitas zu besuchen. So nahmen der Ausschuss für Generationen und Soziales, der Bau- und Umweltausschuss sowie anschließend der VA die Planung am Montag nur zur Kenntnis.

Lediglich Sylvia Bäcker (UWG) war im Fachausschuss übrigens dafür, die Planung zu akzeptieren. Nicht ebenerdig zu bauen, das sei im VA beschlossen worden, erinnerte sie nochmals an den 8. Mai – und warf bewusst provokativ die Frage auf, ob denn bei einer ebenerdigen Bauweise, die mehr Platz als vorhanden benötige, etwa die Freiwillige Feuerwehr Metjendorf auf ihr zukünftiges Domizil neben der Kita verzichten solle. Was mit ihr, wie sie betonte, nicht zu machen sei.

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