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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kleine Details machen den Unterschied

01.09.2010

BAD ZWISCHENAHN Viele Besucher fanden sich im Spiegelsaal des Alten Kurhauses in Bad Zwischenahn ein, um an der Prämiierung des Wettbewerbs „Die gute Form“ teilzunehmen. Insgesamt elf neue Gesellen des Tischlerhandwerks, die erst kürzlich ihre Gesellenprüfung durch die Ammerländer Tischlerinnung erfolgreich bestanden hatten, präsentierten nun ihre selbst entworfenen Möbelstücke der Öffentlichkeit und stellten sich anschließend dem Sonderwettbewerb.

Anders als bei der praktischen Prüfung wurde bei dem Sonderwettbewerb „Die gute Form“ Gestaltung und Design beurteilt. So konnte es unter Umständen dazu kommen, dass ein Teilnehmer in der praktischen Prüfung anders beurteilt wurde als im Sonderwettbewerb, hob Hergen Garrelts als Mitglied der Prüfungskommission „Die gute Form“ hervor.

Den ersten Platz belegte hier Sabina Kirstein aus Bad Zwischenahn, die in der Oldenburger Tischlerei Kirstein und Schubert ausgebildet wurde. Sie hatte einen Hängeschrank aus Nussbaum und Weißlack gefertigt. Zweiter Sieger wurde Timo Siewert aus Westerstede mit einem Sideboard aus Zebrano und Weißlack. Er lernte in der Tischlerei Friedrich Schröder in Westerstede.

Den dritten Platz in diesem Wettbewerb teilten sich Charline Tischbierek aus Remels, die einen Wohnzimmertisch präsentierte und bei Achim Gerdes in Apen ausgebildet wurde, und Heiner Rinklin aus Edewecht. Der jetzt ehemalige Lehrling der Tischlerei Gerold Bruns aus Westerstede überzeugte mit einem Schreibtisch.

Mit den ausgestellten Arbeiten zeigten sich Obermeister Ewald Schmidt, Hergen Garrelts und auch Hartmut Carstens, Vorsitzender der Prüfungskommission, mehr als zufrieden. Zwar war die Zahl der Auszubildenden in diesem kreativen Handwerk wie in den letzen Jahren relativ gering, die ausgestellten Arbeiten bewiesen aber dennoch eine ausgesprochen hohe Qualität.

So hatte es die Prüfungskommission bei der Beurteilung und Bewertung der ausgestellten Arbeiten nicht einfach. Die Stücke waren ausgereift, Details sehr durchdacht. Es waren manchmal nur Nuancen, die den Unterschied ausmachten, wie Hergen Garrelts feststellen konnte. Das Lob der Verantwortlichen ging an diesem Nachmittag aber nicht nur an die jetzt neuen Gesellen, sondern auch an ihre Ausbilder. Sie haben maßgeblich dafür gesorgt, dass ihre ehemaligen Lehrlinge diese Arbeiten anfertigen konnten.

Die Siegerin des Wettbewerbs, Sabina Kirstein, sagte unmittelbar nach ihrer Auszeichnung zu, sich an dem Landeswettbewerb im Herbst in Hannover zu beteiligen.

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