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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

AUTOGESCHICHTE: Konvoi mit Augen und Kameras verfolgt

17.08.2009

RASTEDE Jann Friedrichs aus Bokel war tief bewegt, als er nach einer Ehrenrunde aus dem Goggo Coupe stieg. „Das war mein schönstes Geburtstagsgeschenk“, konnte er nur noch sagen. Ein solches Fahrzeug war sein erstes Auto, und mit der Geschichte dazu hatte er sich an der NWZ-Leseraktion „Mein erstes Auto“ beteiligt. Als Gewinner ermittelt, durfte er während des Old- und Youngtimertreffens am Sonntag in Rastede mitfahren – die Tour von Rastede über Wahnbek und zurück über Loy und Hankhausen durfte er just an seinem Geburtstag erleben.

Mit ihm gingen elf weitere Gewinner auf die „Reise“, im Fiat 500 oder VW-Käfer, in der DKW-Meisterklasse oder der BMW-Isetta. Der Motorklang von damals, das Interieur des Autos – das weckte unzählige Erinnerungen. Neu waren nur die Blicke Hunderter Passanten am Straßenrand, die den Konvoi mit Augen und Kameras verfolgten.

Doch auch wer nicht gewonnen hatte: die alten Fahrzeuge konnte er hautnah erleben, einen Blick ins Innere oder unter die Motorhaube werfen und mit den Besitzern sprechen, die ihre Fahrzeuge liebevoll restauriert hatten. Wie Helmut von Seggern aus Jeddeloh I. Eigentlich wollte er einen MG haben, aber der überstieg sein Budget. So blieb er bei einem 500er Fiat hängen, vor zwei Jahren im Internet für 755 Euro ersteigert, danach unzählige Arbeitsstunden investiert: „Das war für mich eine Herausforderung.“ Oder Waldemar Backermann aus Lehmden, der vor drei Jahren einen „Framo“-Kleinlaster aus Ostdeutschland geholt hatte, um damit zu Oldtimertreffen zu fahren. Das Holz der Ladefläche sollte eigentlich beim Schwiegervater für eine Treppe verwendet werden, „aber er hat gesagt, ’wenn du das für dein Auto brauchst, kriegst du das.“ Oder Franz Henninges aus Osterholz-Scharmbeck mit seinem NSU Prinz 4. Der war einst sein erstes Auto, damit hatte er „die ersten Mädchen mitgenommen – die auf jedes

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Auto abgefahren sind, Hauptsache es gab ein Dach über dem Kopf.“

Auf das Rasteder Oldtimertreffen war er aufmerksam geworden über eine Fachzeitschrift. Hier lobte er das „einmalige Ambiente“: Einweiser überall, die Kaffeetische im und vor dem Pavillon hübsch mit gebundenen Decken zurechtgemacht, „das macht sonst kaum jemand.“ Und auch für Musik war gesorgt worden: Die „Waterend-Jazzband“ und die „Jazz-Optimisten“ sorgten an verschiedenen Punkten im Ort für Stimmung.

Anerkennung fand der Old- und Youngtimerclub Rastede auch bei der Eröffnung. Sowohl der stellvertretende Bürgermeister Dieter von Essen als auch Staatssekretär Thomas Kossendey (MdB) lobten die Organisation. Clubvorsitzender Reinhard Spielvogel dankte den Sponsoren, „ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich ist“.

www.NWZonline.de/fotos-ammerland

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