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Bautätigkeit: Kröger-Hof steht noch ganz allein

03.07.2017

Metjendorf Ende Juli – so hofft der Metjendorfer Bauunternehmer Gerald Hoppmann – könnte die Baugenehmigung seitens des Landkreises Ammerland vorliegen. Dann will Hoppmann auf dem Gelände des ehemaligen Kröger-Hofs in Metjendorf sofort mit dem Bau von drei senioren- und behindertengerechten Wohngebäuden beginnen – auch für betreutes Wohnen. 40 Wohneinheiten, die auch verkauft werden, sollen dort entstehen, sagt Hoppmann. Er hofft auf erste Fertigstellungen im März/April kommenden Jahres.

Der ehemalige Kröger-Hof, der dem Denkmalschutz unterliegt, wird anschließend in Angriff genommen, sagte Hoppmann am Donnerstag auf NWZ-Anfrage. Er soll bekanntlich künftig eine Tagespflegeeinrichtung beherbergen, wie Hoppmann bereits im Februar im Gespräch mit der NWZ erklärt hatte. Entgegen ersten Angaben will Hoppmann oben im Hof statt zwei nun nur noch eine zusätzliche Wohnung unterbringen.

Nebengebäude weg

Längst ist das Gelände gerodet, die alte Obstbaumwiese hinter dem Kröger-Hof verschwunden. Zwei Nebengebäude des Hofs wurden ebenfalls bereits abgerissen und weggeräumt. „Die Baugenehmigung für die drei neuen Wohngebäude ist bereits beantragt“, sagte Hoppmann.

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Der Gemeinderat hatte im Oktober 2016 einer entsprechenden Änderung des Bebauungsplans für das Grundstück zugestimmt. Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens hatte es auch Widerstand gegen das Projekt gegeben. Eine Bürgerinitiative „Kröger-Hof/Alle Obstbaumwiese“ hatte eine Unterschriftenaktion gestartet und sich für die Erhaltung des alten Hofes und der Obstbaumwiese stark gemacht.

Denkmalschutz greift

Auch der bundesweite Verein „Interessengemeinschaft Bauernhaus“ hatte damals für den Erhalt des Hofes votiert – eine der letzten noch verbliebenen Hofstellen aus den Anfängen Metjendorfs. Nachdem eine dendrochronologische Untersuchung sehr alte Balken im Hof ausgemacht hatte, griff der Denkmalsschutz. Damit war der einstige Plan, auf dem Gelände eine Pflegeeinrichtung zu bauen, vom Tisch: Der Platz reichte dafür nicht mehr aus, weil der Hof nun erhalten bleiben musste und nicht abgerissen werden durfte. Deshalb soll nun in dem Gebäude, dessen „Hofcharakter“ nach Angaben Hoppmanns erhalten bleiben soll, eine Tagespflege Platz finden.

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