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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Krömerei wird noch gastlicher

20.02.2006

WESTERSTEDE WESTERSTEDE - Mit einem neuen Konzept will die Krömerei an der Blumenstraße das gastronomische Angebot in Westerstede ergänzen. Zuletzt war das einstige Doppelwohnhaus als Gastraum für besondere Veranstaltungen genutzt worden. Ab sofort wird die rustikale Gaststätte, die weit über die Grenzen Westerstedes hinaus bekannt ist, wieder regelmäßig für die Öffentlichkeit geöffnet.

„Wir wissen, dass es eine Reihe von Gästen gibt, die sich für dieses besondere Gebäude interessieren. Daher ist es richtig und wichtig zugleich, es wieder jedermann zugänglich zu machen“, erklärten Gertrud und Gerold Otten, denen die Krömerei gehört, übereinstimmend.

Besonders attraktiv und gemütlich zugleich ist der große Kamin. Dort stehen jetzt wieder wie früher zwei Feuerstülpen. Damit wurden am Abend beide Feuerstellen abgedeckt. Damit wollte man verhindern, dass Katzen, die abends die Wärme suchen, der Glut nicht zu nahe kommen. Eine dieser Feuerstülpen hatte Schmiedemeister Günther Meyer aus Halstrup unentgeltlich repariert.

Ganz in der Nähe finden Besucher der Krömerei auch einen Feuerhaken vor, der schon seit mehr als 200 Jahren am offenen Feuer genutzt wird. Hier oder in einem der kleinen Nebenräume kommen die Gäste der Vergangenheit der Krömerei ganz leicht auf die Spur.

Zusammenarbeit zwischen Hotel Busch und Krömerei

Geöffnet ist die Krömerei donnerstags, freitags und sonnabends ab 17 Uhr. In dieser Zeit gibt es eine kleine Speisekarte mit einfachen Gerichten. Sonntags bieten die Betreiber auch Kaffee und Kuchen an.

Feiern nach ammerländischer Tradition hat es in den vergangenen 20 Jahren in der Krömerei schon immer gegeben. Daran möchte man auch in Zukunft festhalten.

Die Geschichte der Krömerei ist interessant und wurde bereits mehrfach aufgearbeitet. Nach dendrochronologischen Untersuchungen – eine Methode, bei der an im Haus verarbeiteten Eichenbalken das Fälldatum mit Hilfe der Jahresringbreiten ermittelt wird – wurde die Krömerei im Jahre 1619 errichtet.

Die Außenwände des Gebäudes wurden in einigen Teilbereichen erneuert. Alles andere blieb im Urzustand bis heute erhalten. Auch der Lehmfußboden war bis zur großen Renovierung 1983 vorhanden.

Die Krömerei ist ein niederdeutsche Hallenhaus mit zwei Ständerreihen, im allgemeinen auch als Niedersachsenhaus bekannt. Im Inneren die typische Dreiteilung: seitliche Stallungen, Flett und Kammerfach mit Dönsen und den eingebauten Alkoven.

Bewohnt wurde die Krömerei von zwei Familien gemeinsam: Links soll Familie Stamereilers, rechts Familie Hilfers zu Hause gewesen sein.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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