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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Hauptversammlung: Landwirte verärgert über Brenntage-Aus

06.02.2015

Neusüdende Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland haben Folgen für die heimischen Landwirte. „Für unsere Milch und unser Schweinefleisch erzielen wir jetzt nicht mehr so hohe Preise wie vorher“, sagt Dieter Ahlers, Vorsitzender des Landvolkvereins Neusüdende.

Der Preisverfall ist nicht das einzige Thema, das die Landwirte zurzeit beschäftigt. Über die jüngsten Sichtungen eines Wolfs im Oldenburger Land wurde am Mittwochabend in der Jahreshauptversammlung in der Boßelerburg ebenfalls diskutiert.

Schnelle Entschädigung

Wenn beispielsweise Schafe oder Rinder von einem Wolf gerissen werden, sei es für Landwirte mit enormem bürokratischen Aufwand verbunden, eine Entschädigung zu erhalten, sagt Ahlers. Er fordert deshalb, dass eine solche Entschädigung schnell und unbürokratisch erfolgen muss.

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Die Landwirte weisen auch darauf hin, dass ein Wolf die Tiere auf der Weide verängstigt. Wenn sie in Panik gerieten, hielte auch kein Zaun sie auf und die Tiere würden auf die Straße laufen und könnten so den Straßenverkehr gefährden. In Neusüdende läuft fast das ganze Vieh auf der Weide, sagt Ahlers.

Kritik üben die Landwirte an den neuen Regelungen für Brenntage. Wie berichtet, ist es künftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen zulässig, Strauchgut privat zu verbrennen. Gerade die Eigentümer größerer Grundstücke hätten nun Probleme ihre Pflanzenreste loszuwerden, berichtet Ahlers. Ein Mitglied regt an, öffentliche Gebäude über Hackschnitzelanlagen zu beheizen. Dies habe er in Österreich gesehen. Dort werde das Strauchgut geschreddert, getrocknet und in solchen Anlagen verbrannt. Dafür bekämen die Landwirte sogar noch Geld.

Immer weniger Aktive

Einstimmig wiedergewählt wurde in der Versammlung Schriftführer Rolf Klockgether. Zum Vorstand gehören außerdem der stellvertretende Vorsitzende Hans-Gerd Haake und Kassenwart Gerhard Grafe.

50 Mitglieder gehören dem Landvolkverein zurzeit an. Sorge bereitet Ahlers, dass nur noch neun aktive Landwirte dabei sind. Vor 30 Jahren seien es noch etwa 25 gewesen. Etliche Hofstellen würden heute nicht mehr betrieben.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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