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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Agrar: Lebensmittel mehr wertschätzen

27.08.2016

Wiefelstede Zu einer Gesprächsrunde mit Vertretern der CDU, Grünen, FDP und SPD hatten kürzlich die Junglandwirte Ammerland geladen. In Rabes Gasthof in Wiefelstede stellten sich die Vertreter der Parteien vor und beantworteten die teils auch kritischen Fragen der rund 40 Teilnehmer. Moderiert wurde die Veranstaltung von Felix Müller. Dabei waren Heino Hots (CDU) aus Westerstede, Friedrich Haubold (Grüne) aus Torsholt, Hartmut Bruns (FDP) aus Gristede und Dennis Rohde (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages.

„Wie seht ihr unsere Zukunft?“, kam es gleich zu Beginn aus dem Publikum. Der Aufwand im Büro werde immer höher, die Kontrollen immer mehr – und trotzdem würden die Landwirte finanziell nicht entsprechend entlohnt, so der Vorwurf. Heino Hots, der selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, gab den jungen Landwirten Recht. „Ich glaube nicht, dass wir das zurückgeschraubt kriegen, aber wir müssen tüchtig aufpassen, dass wir das zum Stillstand bringen“, so Hots. Dem stimmten seine Kollegen zu. Der Verbraucher wolle größtmögliche Transparenz, so Rohde, allerdings sei es irgendwann sicher sehr viel Bürokratie.

Auch das Thema Milcherlös kam auf den Tisch. Dies sei jedoch ein Thema für Bund oder Länder, merkten die Politiker einstimmig an. Dies sei auf kommunaler Ebene „kaum zu packen“, sagte Hartmut Bruns. Dennis Rohde erklärte, das Russland-Embargo „war der größte Fehler überhaupt, auch nachhaltig.“

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In Sachen Milchpreis sei vor allem der Verbraucher gefragt. „Wir brauchen eine Debatte, um Lebensmittel wertzuschätzen“, forderte Rohde. Auch müsse man den Handel viel stärker in Verantwortung nehmen.

Unzufrieden waren einige Zuhörer aus dem Publikum auch mit dem negativen Bild, welches die Landwirtschaft derzeit prägt. Hier wurde die Forderung nach einem Pflicht-Tag für die Schulen laut, um Kinder früh an die Landwirtschaft heranzuführen. Dennis Rohde setzte hier jedoch auf die Initiative der Landwirte, aktiv auf die Schulen zuzugehen. „Einfach mal den Spieß umdrehen und die Schulen auf den Hof einladen“, riet der SPD-Politiker.

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