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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Zuchtausleseprüfung: „Lennox“ stöbert sich nach vorn

14.10.2014

Gristede „Lennox“ ist unruhig, hat für den Fototermin wenig Interesse – ein Deutsch-Kurzhaar eben, ein Vorsteh- und Jagdhund, wie er für die internationale Zuchtwelt anscheinend besser kaum sein kann. Der Rüde, der ganz offiziell „Limbo vom Holtvogt“ heißt, ist der Jagdhund von Nina Hardtke. Soeben hat die Gristederin ihn bei d e r internationalen Zuchtausleseprüfung in Osterhofen in Niederbayern gegen 59 weitere Rüden antreten lassen – bei der 41. Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung. „Lennox“, wie sie ihn im Alltag nennt, hat dabei alle Konkurrenten hinter sich gelassen. Sechsmal „sehr gut“ und zweimal „hervorragend“ hat er gemeinsam mit ihr eingeheimst und sich damit als Gesamtsieger profiliert. „In der 80-jährigen Geschichte des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs stellen wir nun den bislang zweiten Gesamtsieger aus Nordwestdeutschland“, zeigte sich der Lebensgefährte Nina Hardtkes, Thomas Watermann, von der gleichnamigen Gristeder Hundeschule mehr als stolz.

Für Züchter von Deutsch-Kurzhaar ist der Wettbewerb d a s Ereignis in Europa, weiß Watermann. Teilnehmer aus Nordamerika, Österreich, Slowenien, Tschechien, der Ukraine, Ungarn und natürlich Deutschland trafen sich Anfang Oktober zum internationalen Vergleich, wobei sich ihre Hunde am ersten Tag zunächst bei der Zuchtschau für die späteren Prüfungen qualifizieren mussten. Nur ein Formwert „vorzüglich“ oder zumindest „sehr gut“ berechtigte zur weiteren Teilnahme – ermittelt bei der Begutachtung von Gebiss, Körperbau oder „Laufgang“. Auch mit einem „typischen Rüdenkopf“ kann ein Hund da punkten. „Da war Lennox schon unter die schönsten 20 Rüden gekommen“, lacht die gebürtige Berlinerin.

Bei den an der jagdlichen Praxis ausgerichteten Prüfungen konnten „Lennox“ und sein Frauchen dann zeigen, was sie drauf haben. Vor allem bei der „Wasserarbeit“ am 70 mal 200 Meter großen Teich griff der Rüde auch gleich zweimal etwa beim Stöbern ein „hervorragend“ ab. Dem Gesamtsieg kommt für Nina Hardtke umso mehr Bedeutung zu, als „Lennox“ ihr allererster Jagdhund ist und sie ihn zum allerersten Mal bei einem solchen Wettbewerb geführt hat: als „Erstlingsführerin“ eben.

Mit dem neu erworbenen Renommee wird „Limbo vom Holtvogt“ als Deckrüde nun wohl bald Arbeit bekommen. „Es gibt bereits erste Anfragen“, freut sich Frauchen. Die grundsätzliche Berechtigung zur Zucht hatte der Rüde bereits 2013 mit zwei absolvierten „Anlageprüfungen“ erworben. Mit ihrem ersten Preis qualifizierten sich die beiden dabei ebenso für Niederbayern wie mit der ebenfalls 2013 geleisteten Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) – wiederum mit einem ersten Preis. „Das ist quasi die Meisterprüfung des Hundes“, sagt Thomas Watermann.

„Limbo vom Holtvogt“ wurde übrigens nicht einfach geboren; er wurde „gewölft“, wie es im Fachjargon heißt – und erblickte am 5. Dezember 2011 das Licht der Welt. Und ungeachtet seiner künftigen Aufgaben als Deckrüde darf er natürlich weiter mit zur Jagd, betont Jägerin Hardtke.

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