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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Liebesblume fröstelt schnell

04.08.2016

Rostrup Der botanische Name Agapanthus stammt aus dem Griechischen und bedeutet Liebesblume. Der andere deutsche Name „Afrikanische Schmucklilie“ weist auf die südafrikanische Herkunft dieser Pflanze hin. Dort wachsen die Wildformen auf meist feuchten, niederschlagsreichen Standorten. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Arten, die im östlichen Teil von Südafrika zu Hause sind und auch in höheren Gebirgsregionen vorkommen.

Wenn Pflanzenliebhaber von Agapanthus sprechen, denken sie meist an die imposanten Kübelpflanzen mit langen, riemenförmigen Blättern, gekrönt von 1bis 1,5 Meter hohen blauen oder weißen Blütenständen. Aber die Gattung Agapanthus ist weitaus vielfältiger. So gibt es neben den großen, Raum bedürftigen Sorten auch Pflanzen, die nur 20 bis 30 Zentimeter Höhe erreichen. Es gibt aber auch eine Gruppe von Agapanthus-Sorten, die im Herbst ihre Blätter verlieren, also nur im Sommer grün sind. Deshalb soll das Agapanthus-Beet im Park der Gärten dazu beitragen, den Besuchern die weniger bekannten sommergrünen Formen und deren Verwendung im Garten näher zu bringen.

Alle Agapanthus-Arten und Sorten sind nicht winterhart. Schon leichte Fröste können das Laub erheblich schädigen, stärkere Fröste töten die gesamte Pflanze ab. Deshalb müssen immergrüne Agapanthus im Kübel gehalten werden, und es ist nicht immer leicht, einen hellen und kalten Überwinterungsraum zu finden. Die sommergrünen Sorten, bei denen das Laub im Herbst abstirbt, können dagegen auch in unserer Region in Staudenrabatten oder in eigenen Beeten ausgepflanzt werden, wie es in England oder in südlicheren Gebieten weit verbreitet ist.

Als Standort für ein Agapanthus-Beet oder auch für Einzelstellung eignen sich voll besonnte Flächen mit gutem Wasserabzug, denn bei Staunässe würden die fleischigen Wurzeln faulen. Ab Mitte Mai bis Anfang August kann gepflanzt werden.

Ab Ende Oktober beginnt das Laub abzusterben und es kann abgeschnitten werden. Vor den ersten stärkeren Frösten muss eine etwa zehn Zentimeter dicke Schicht aus Laub als Winterschutz aufgebracht werden, eine zusätzliche Lage Fichtenreisig oder Vlies hindert die Amseln daran, den Schutz weg zu scharren. Da ein großflächiger Schutz wirkungsvoller ist, sollte man möglichst in Gruppen pflanzen.

Da es außer Wurzelfäulen bei zu nassem Standort keine Probleme mit Krankheiten und Schädlingen gibt, kann eine Pflanzung mit sommergrünen Agapanthus über viele Jahre attraktiv bleiben. Die Pflanzen bestocken sich, werden breiter und sie blühen jedes Jahr reicher.

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