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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Lieder, Kerzen und Salzstangen

01.06.2012

WESTERSTEDE „Als Krippe sind wir jetzt in aller Munde, nicht so etwas ,Exotisches‘ wie noch vor 20 Jahren“, erzählt Kerstin Wienholtz, Leiterin der DRK-Kinderkrippe Westerstede von den Anfängen. Sie ist seit der Gründung am 20. April 1992 als Erzieherin dort tätig. „Es gibt heutzutage mehr Akzeptanz innerhalb der Familien und von der Gesellschaft dafür, dass Mütter berufstätig sind.

Das Jubiläum der Krippe wurde im ganz kleinen Kreis gefeiert – ganz wie ein Kindergeburtstag . Es wurden Lieder gesungen, Kerzen angezündet und Salzstangen genascht. Als Erinnerung an diesen Tag malten die Kinder ein großes Bild, das seinen Platz an einer Wand im Eingangsbereich gefunden hat. Bilder, die an die vergangen Jahre erinnern sollen, hängen, von außen sichtbar, an der Fensterfront der Einrichtung. „Wir haben uns dazu entschlossen die Fotos öffentlich auszuhängen, weil wir unsere Arbeit transparent machen möchten“ erklärt Kerstin Wienholtz. „Auch in engem Kontakt und Austausch mit den Eltern zu stehen, ist uns wichtig. Die Kinder sind wenige Monate bis drei Jahre alt und noch zu klein, um zu erzählen, wie es ihnen am Vormittag ergangen ist. Erzieherin zu sein, bedeutet nicht nur Betreuung. Wir sind auch an der Entwicklung des Kindes beteiligt. Zwar haben wir hier gerade viele Kinder mit Geschwistern, aber prinzipiell gibt es doch mehr Einzelkinder. Hier sind wir gefragt, die sozialen Kompetenzen der Kinder durch das Gruppengefühl zu fördern.“

In der Krippe können 15 Kinder betreut werden – seit der Entstehung war nie ein Platz frei. „Wir versuchen eine häusliche Atmosphäre für die Kinder zu schaffen und gerade das lieben die Eltern“, sagt Kerstin Wienholtz. Gefrühstückt wird frei und individuell. Vier Kinder in einer Gruppe und jede zu einer anderen Zeit – ganz wie es zu Hause Gewohnheit ist. Um den kleinen Schützlingen Sicherheit zu vermitteln, werden Rituale gelebt und erlebt. Der Stuhlkreis gehört fest zum Tagesablauf der Kinder dazu. Erlebt wird auch der Garten – und das mit allen Sinnen. „Der Garten ist unser ganzer Stolz und wir passen auf, dass es auch einer bleibt: Wir haben Kartoffeln gepflanzt, Radieschen gesät und freuen uns darauf, bald unsere eigenen Erdbeeren zu pflücken“, schwärmt Kerstin Wienholtz.

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