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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Keine Holzabfuhr über Feiertage

22.12.2017

Mansholt /Dingsfelde Rund 2500 Bäume hatte die Revierförsterei Oldenburg vom Spätsommer bis in den September hinein aus dem Mansholter Holz und dem Schipp­stroth geholt. Die Durchforstungsaktion vor allem für Nadelholz war die erste seit gut zehn Jahren. Die „geernteten Bäume“ waren dann an den Hauptwegen auch in den Mansholter Büschen und im Schippstroth abgelegt worden – für einen späteren Abtransport. Dieser findet seit Anfang Dezember offenbar in großem Stil statt, wie Stephan Nienaber, Leiter der Revierförsterei Oldenburg, gegenüber der NWZ am Donnerstag vor Ort erklärte.

„Täglich zwei bis drei Lkw“ würden derzeit Stammholz für ein Sägewerk im Emsland abfahren. In der Regel fahren die Lkw dabei leer über den Dingsfelder Weg in den Wald hinein, laden Holz auf und verlassen dann die Waldstücke über die Bokeler Landstraße.

Lediglich jenes Holz, das auf dem Hauptweg durch die Mansholter Büsche hinter der kleinen Brücke über die Nutteler Bäke abgelegt sei, müsse auch über den Dingsfelder Weg wieder herausgefahren werden, erklärte Nienaber. Die Brücke ist für Lkw nämlich viel zu schmal und zudem nur für Fahrzeuge bis zu 1,5 Tonnen zugelassen, wirbt der Leiter der Revierförsterei Oldenburg um Verständnis speziell bei den Anwohnern des Dingsfelder Weges. Diese Vorgehensweise sei auch mit der Gemeinde und dem Landkreis abgestimmt. Die Möglichkeit, das Holz über den Dingsfelder Weg in die andere Richtung – vorbei am Logistikzentrum der Baumschule Bruns – über die Gristeder Straße abzufahren, sei keine Option, sagte Nienaber. Der Sandweg dort sei eh schon arg geschunden, zudem bestünde das Problem, dass sich die Holzlaster und jene Lkw, die das Logistikzentrum anführen, gegenseitig blockieren könnten.

Die gute Nachricht über die kommenden Feiertage: Die Lkw, die Stammholz für das Sägewerk im Emsland aus dem Wald holen, fahren noch an diesem Freitag, 22. Dezember, dann aber ist Pause bis zum 8. Januar 2018. „Das Sägewerk arbeitet in dieser Zeit nicht“, begründete Nienaber den vorübergehenden Stopp der Transporte, die ansonsten ab 8. Januar voraussichtlich bis Anfang Februar andauern werden. Auch Fahrten, bei denen Industrieholz aus dem Wald geholt wird, sollen bis zum 2. Januar 2018 ruhen, kündigte Nienaber an.

Die „Rückewege“, auf denen das Holz bei der „Ernte“ vor einigen Monaten aus dem Wald geholt und dann an den Hauptwegen abgelegt worden war, seien bereits – wo sinnvoll – wieder profiliert worden. Die Wiederherstellung auch der Hauptwege werde – wo nötig – erst nach der kompletten Abfuhr des Holz und bei entsprechend trockener Witterung stattfinden können, machte Nienaber klar, dass das wohl erst im Frühjahr kommen wird.

Dann ist mit großen Durchforstungsaktionen in diesen Waldgebieten erst einmal Schluss. „Die finden turnusmäßig lediglich alle fünf bis zehn Jahre statt“, erklärte Nienaber abschließend.

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