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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

„Mehr Moor“ fürs Ammerland

20.08.2010

DäNIKHORST Einiges hat sich in den vergangenen Monaten in und am Dänikhorster Moor getan. Der Moorkanal führt zurzeit kein Wasser, er wurde mit Schwarztorf aufgeschüttet, damit kein Regen mehr im Boden versickert. 13 Dämme, sogenannte Querriegel, wurden außerdem errichtet – ebenfalls, um das Wasser im Moor zu halten. Und die Entwässerung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen, für die bisher der Moorkanal zuständig war, übernehmen jetzt Gewässer außerhalb des Schutzgebietes. Ziel des Ganzen: „mehr Moor“. Die Wiedervernässung soll eine hochmoortypische Vegetation ermöglichen – nicht nur im Dänikhorster, sondern auch im benachbarten Fintlandsmoor. Beide Gebiete sollen durch den Ankauf von dazwischen liegenden Flächen verbunden werden.

Über den Stand der Maßnahmen informierten sich jetzt die Mitglieder der Naturschutzstiftung Ammerland sowie des Fachausschusses für Landwirtschaft und Umweltschutz des Kreistages. Auch die Bürgermeister der Moor-Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht und Westerstede waren vor Ort.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, erklärte Richard Eckhoff, Geschäftsführer der Ammerländer Wasseracht, die die gewässerbaulichen Maßnahmen zur neu geordneten Entwässerung übernommen hat. Bis Anfang Oktober soll alles fertig sein. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte auch Hilke Hinrichs, Leiterin des Amts für Umwelt und Wasserwirtschaft beim Kreis Ammerland. Gemeinsam mit Kollegin Ulrike Winkler stellte sie die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Dänikhorster und Fintlandsmoor vor. 750 000 Euro kosten die Arbeiten, die zu 80 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen bezahlt werden.

Mit dem baldigen Ende der Arbeiten ist das Gesamtprojekt keineswegs abgeschlossen. Weitere Flächen sollen angekauft, zusätzliche Naturschutzmaßnahmen im Fintlandsmoor realisiert werden, erklärte Hinrichs. Finanziert würden diese vor allem durch Gelder der Gemeinden.

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