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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ehepaar Janßen macht große Freude in kleinen Kartons möglich

19.10.2018

Metjendorf „Manche von denen, die die Aktion unterstützen, engagieren sich ganz besonders“, sagt Karin Janßen. Da ist die Frau aus Hahn-Lehmden, die regelmäßig das ganze Jahr über für „Weihnachten im Schuhkarton“ strickt – Socken, Pudelmützen, Strickjacken für kleine Kinder. Die bekommen Karin Janßen und Ehemann Frerich dann für die Aktion, die Kindern im Alter von zwei bis 14 Jahren im osteuropäischen Raum zu Weihnachten eine Freude bereiten soll – auch in diesem Jahr.

Seit 1. Oktober läuft die Aktion bereits in Metjendorf. Karin und Frerich Janßen sammeln schon fleißig Päckchen – und packen welche, wenn Spenden für solche Pakete in Schuhkartongröße eingehen. „52 haben wir schon fertig“ sagt Karin Janßen. Und noch bis 15. November können Pakete bei Janßens in der Birkenstraße 14 in Metjendorf abgegeben werden.

Was zu beachten ist

Die fertigen Pakete sollten lediglich mit einem Gummiband verschlossen werden, da sie von den Sammlern noch kontrolliert werden und auch für den Zoll offen bleiben müssen.

Schuhkartons sind perfekt für die Aktion. Fertig beklebte Kartons sind bei Karin und Frerich Janßen in Metjendorf, Birkenstraße 14, für zwei Euro erhältlich. Auch dieses Geld kommt der Aktion zugute. Fertige Päckchen können dort abgegeben werden.

Wer Fragen hat, der kann die Janßens auch erreichen unter Telefon   04 41/96 10 10.

„Weihnachten im Schuhkarton“ – das ist die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not, erklären die Metjendorfer. Träger ist das Christliche Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“. In Metjendorf unterstützt die Awo, in der auch die Janßens engagiert sind, die Aktion bereits seit 2004. Auch dort werden eben Pakete gesammelt, die dann zu Weihnachten etwa in Weißrussland, Rumänien, in der Slowakei oder der Ukraine an Kinder verteilt werden – in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Flüchtlingslagern oder Armenvierteln. Da sie für Kinder bestimmt sind, sollten sie Spielzeug, Hygieneartikel, ungebrauchte Kleidung, Schulmaterial, Kuscheltiere und ausgewählte Süßigkeiten wie Vollmilchschokolade, Bonbons oder Traubenzucker enthalten. Und weil bei der Aktion Jungen im Alter von zehn bis 14 Jahren oft zu kurz kommen, sind auch T-Shirts, Baseballkappen oder Taschenrechner willkommen, sagt Karin Janßen.

Mit ihrem Mann hat sie jüngst bereits wieder die Schuhkarton-Tour in die Umgebung gemacht und bei Schuhgeschäften einen ganzen Pkw voller leerer Schuhkartons ergattert. „Viele Menschen spenden Geld für die Aktion oder bringen nur die Inhalte für die Kinder vorbei. Und wir packen dann eben die Pakete“, erläutert Frerich Janßen. Und für zwei Euro, die wiederum der Aktion zugute kommen, bekommt man bei ihnen auch fertig beklebte Kartons, die dann nur noch befüllt werden müssen. Auch das erklärt die „Karton-Sammelwut“ des Ehepaares. Frerich Janßen jedenfalls hat in den vergangenen Wochen bereits Unmengen an Kartons fertig beklebt.

Wer dennoch selbst ein Paket packen möchte, der sollte einiges beachten (siehe Infokasten). In Arbeit sind derzeit noch die Flyer, die in Metjendorf auf die Aktion hinweisen sollen. Sie werden in Kürze in der Grundschule, in den Kindergärten, in der Seniorenresidenz „Mühlengrund“ und in den Apotheken ausgelegt, kündigen die Organisatoren an.

133 Pakete kamen im vergangenen Jahr zusammen – ebenso 460 Euro an Spenden. Frerich Janßen bringt auch in diesem Jahr nach dem 15. November alle Pakete zur Sammelstelle in Sandkrug – und Janßens hoffen natürlich, dass die Zahl von 2017 übertrumpft wird. „Es macht einfach Freude, für die Kinder zu sammeln“, sagt Karin Janßen, die 2004 in Berlin auf die Aktion aufmerksam wurde. Ans Aufhören denken die Eheleute denn auch überhaupt nicht.


Mehr Infos über die Aktion unter   www.geschenke-der-hoffnung.org 
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