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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Landwirtschaft: Mit 120 Dezibel Tiere vor Mähern warnen

10.09.2015

Westerstede Besonders Landwirte stehen im Frühjahr stets vor einem gemeinsamen Problem: Die so genannte „Mahdzeit“ von Grünland fällt in die Setz- und Brutzeit vieler heimischer Wildtiere. Dabei fielen etwa 500 000 Tiere den Mähern zum Opfer, schätzt der Ammerländer Landvolkverband.

Um das zu verhindern, initiierte die Jägerschaft des Landkreises Ammerland zusammen mit dem Landvolkverband ein Pilotprojekt (die NWZ  berichtete): In den Hegeringen Rastede-Nord und Edewecht wurden elektronische Wildretter eingesetzt, die ein akustisches Signal mit 120 Dezibel aussenden. Dieses soll die Wildtiere zur Flucht veranlassen.

Aufgrund des Erfolges dieses Projektes wolle man die Wildretter nun flächendeckend im Landkreis Ammerland einsetzen, berichtete Tatjana Hoppe vom Ammerländer Landvolkverband. „Jeder vermiedene Unfall ist ein Gewinn.“

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Geplant sei nun, 100 Wildretter über die örtlichen Hegeringe an die Landwirte und Lohnunternehmer zu verteilen. Und die Handhabung ist simpel: Die Wildretter können mit einem Magneten einfach am Mähwerk angebracht werden.

Um einen Teil der Anschaffungskosten in Höhe von circa 4500 Euro für die 100 Geräte zu decken und so den Einsatz der Wildretter für alle Beteiligten möglichst attraktiv zu gestalten, spendete die Landessparkasse zu Oldenburg dem Landvolkverband kürzlich 2255 Euro. „Wir haben viele Landwirte als Kunden und wissen, wie dieses Thema die Landwirte bewegt“, erklärte Tim Junghans von der LzO.

„Trotzdem aber“, betonte Tatjana Hoppe, „ersetzt der Einsatz der Wildretter nicht die Vergrämungsmaßnahmen, die schon durchgeführt werden.“

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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