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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mut zur Öffentlichkeitsarbeit

22.02.2013

Wiefelstede Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit der landwirtschaftlichen Betriebe hatte der Ammerländer Landvolkverband am Donnerstagvormittag bei seiner Generalversammlung im Spohler Krug im Blick.

Zunächst standen aber die Regularien auf der Tagesordnung: Nach der Entlastung des Vorstands stellte Geschäftsführer Thorsten Jan-Dirk Cordes den Haushaltsvoranschlag 2013 vor, ehe Wahlen zum Vorstand anstanden. Vorsitzender Manfred Gerken ehrte Helmut Rüdebusch und Werner Oetjen; Rüdebusch ist seit 1986 Mitglied des Gesamtvorstands, Oetjen seit 2001. Beide scheiden aus dem Vorstand nun aus. Zurückgetreten ist aus familiären Gründen Heiner Eilers.

Als Referenten eingeladen hatte der Landvolkverband den Journalisten Gerhardt Schmidt, der sich beruflich seit über 30 Jahren mit landwirtschaftlichen Themen auseinandersetzt. Im voll besetzten Saal des Spohler Krugs sprach er über „Peta, Foodwatch, Medien & Co – wie kann sich die Landwirtschaft vor ungerechtfertigten Angriffen schützen?“.

Dazu wies Schmidt zunächst auf Folgendes hin: „Ich spreche Klartext. Was ich sage, wird nicht jedem gefallen.“ Schmidt griff aktuelle Diskussionen auf, die Landwirte an den Pranger stellen. Gleichzeitig konstatierte er, dass das Wissen über die Landwirtschaft noch nie so gering gewesen sei wie heute. Anhand einer Beispielrechnung zum Eier-Verbrauch der Deutschen erläuterte der Referent, wieso es gar nicht funktionieren könne, wenn maximal 1000 Legehennen, wie es in einer Forderung heißt, „biomäßig“ gehalten werden dürften. Für den Eier-Konsum der Deutschen von zehn Milliarden Stück pro Jahr würden (bei Import-Verzicht) 40 000 Ställe, eine Auslauffläche von 160 Millionen Quadratmetern zusätzlich benötigt. Ein Lastkraftwagen müsste des Weiteren 600 Betriebe anfahren, bis er voller Eier geladen wäre. – Und ein Ei würde zwei Euro kosten, von denen der Landwirt trotzdem nur einen Cent Ertrag bekäme. „Wir haben mit Träumern und Spinnern zu tun“, so Schmidt. „Die Branche muss lauter und einheitlicher über ihre guten Produkte sprechen“, empfahl er.

Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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