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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Betreuung: „Natur bildet guten Rahmen“

17.09.2013

Petersfehn Waldkindergarten und Waldorfpädagogik, passt das zusammen? Diese Frage hatten sich vor mehr als zehn Jahren einige Eltern im Ammerland gestellt. Am Sonnabend konnten sie zum zehnjährigen Bestehen des Waldkindergartens „Sternenmoos“ an der Woldlinie in Petersfehn ein entsprechendes Resümee ziehen: Die Kombination passt.

Damals wollten einige Eltern ihre Kinder eigentlich in einen Waldorfkindergarten nach Oldenburg schicken. Das war allerdings aus formalen Gründen nicht möglich. Also gründeten sie im Februar 2002 die „Elterninitiative Zwergenland“. Ziel war es, einen naturnahen Kindergarten mit Inhalten der Waldorfpädagogik zu gründen. Also begaben sie sich auf der Suche nach einem passenden Haus.

Dass aus dem naturnahen Kindergarten ein Waldkindergarten wurde, war eher zufällig, wurde aber nie bereut. Übergangsweise, weil sich kein Haus finden ließ, konnte die Elterninitiative auf dem Land von Ralf Wilken an der Woldlinie ab 2003 einen alten Melkschuppen als Unterstand nutzen und einen Bauwagen aufstellen. Aus diesem Provisorium entwickelte sich der Waldkindergarten, den heute 30 Kinder besuchen.

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„Wir haben Glück, dass wir unsere Kinder in solch einen Kindergarten schicken können“, zog Rita Schliep, die im Vorstand der Elterninitiative tätig ist, ein entsprechendes Fazit. Die Kinder halten sich meist in der Natur auf, selbst der Morgenkreis findet im Wald statt. Die Natur bildet, so Schliep, einen sehr guten Rahmen, um den Kindern eine Entwicklung im Sinne der Waldorfpädagogik zu ermöglichen.

In ihrem Rückblick auf die Entwicklung der Einrichtung bedankte sich die pädagogische Leiterin Petra Schulz nicht nur bei der Familie Wilken, sondern auch bei den Gemeinden Bad Zwischenahn und Edewecht, die dieses Projekt finanziell unterstützen. Bad Zwischenahns Bürgermeister Arno Schilling, der an diesem Vormittag in Anwesenheit seiner Amtskollegin Petra Lausch die Grüße beider Gemeinden überbrachte, betonte, dass diese „gute Ideen gern unterstützen. Wald und Waldorfpädagogik lassen sich gut verbinden, die Einrichtung hat sich mit den Jahren gut etabliert.“

Welche vielfältigen Möglichkeiten der Kindergarten auf dem Areal und mit den jetzt zwei Bauwagen, die zu „Zwergenhäuser“ umfunktioniert wurden, bietet, davon konnten sich am Sonnabend die vielen Interessierten ein Bild machen. Dazu fanden viele ehemalige Kindergartenkinder den Weg zur Woldlinie, um das zehnjährige Bestehen gemeinsam zu feiern.

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