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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Neubau unter Dach und Fach

05.01.2016

Vreschen-Bokel Auf dieses Jahr freut sich die Freiwillige Feuerwehr Bokel-Augustfehn gleich doppelt. Im März wird ein neues Fahrzeug erwartet und sobald die Ausschreibungen vergeben sind, soll der Neubau des Feuerwehrgerätehauses beginnen. 2017 soll es bezugsfertig sein.

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Vreschen-Bokel war vom Aper Gemeinderat einstimmig beschlossen worden. „Das Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten“, unterstrich Björn Meyer (SPD), Vorsitzender des Feuerwehrausschusses, bei der Ratssitzung die Dringlichkeit eines Neubaus. „Mit dem Thema haben sich bereits einige Bürgermeister vorher beschäftigt. Es ist eine große Freude, dass es nun endlich los geht“, betonte Hartmut Orth (UWG).

Das neue Gebäude soll gegenüber dem bisherigen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr an der Hauptstraße 615 in Vreschen-Bokel entstehen. Somit sollen die zentrale Lage und die schnellen Einsatzzeiten weiterhin gewährleistet bleiben.

Der Altbau ist laut Ortsbrandmeister Mario Borchers in vielerlei Hinsicht problematisch. Der marode Zustand des Gebäudes sei von der Feuerwehrunfallkasse angemahnt worden. Außerdem sei die Fahrzeughalle zu klein für die neuen, größeren Feuerwehrautos. Für das neue Fahrzeug, das Mitte März kommen wird, müssen die Spinde mit der Einsatzkleidung aus der Halle geräumt werden. Auch der Aufenthaltsraum sei für die 65 aktiven Kameraden und die 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu klein. „Seit 25 Jahren warten wir bereits auf ein neues Gebäude“, sagt Mario Borchers.

Wie der Neubau konkret aussehen soll, wurde bei einem Runden Tisch mit den Mitgliedern der Feuerwehr, Vertretern aus Verwaltung, Politik und Feuerwehrunfallkasse sowie einer Architektin, besprochen. „Die Teilnehmer waren sich einig, dass Nachhaltigkeit am wichtigsten ist, damit das Haus jahrzehntelang genutzt werden kann“, berichtete Björn Meyer.

Die Planung sieht vor, dass im unteren Bereich vier Fahrzeughallen entstehen sollen. Daneben soll das neue Gebäude Platz für die Mannschaftsräume bereitstellen, die für Dienstabende und die Ausbildung der Jugendlichen genutzt werden können.

Viel Diskussionstoff lieferten die Kosten für den Bau. Die ursprünglich anvisierten 1,8 Millionen waren zu teuer. Bei der Konstruktion von Halle und Dach wurde, ohne Funktion und Sicherheit zu gefährden, noch Geld eingespart. So belaufen sich die gesamten Kosten für die Gemeinde auf rund 1,4 Millionen Euro. Für 2016 wurden 740 000 Euro eingeplant, 2017 noch einmal 660 000 Euro.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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