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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Neue Brücke besteht „Belastungsprobe“

11.05.2015

Jeddeloh Ii Diesen Tag werden Lena, Levke und Hannah nicht vergessen: Die Mädchen, die den Kindergarten „Unterm Brückenbogen“ Jeddeloh II besuchen und bei einem Malwettbewerb die schönsten Bilder von der Jeddeloher Wunschbrücke malten, waren am Sonnabend die „Stars“. Das Trio durfte bei der Einweihung der neuen Geh- und Radwegbrücke über den Küstenkanal das Band durchschneiden.

Viele Gäste

Wolfgang Seeger vom Arbeitskreis Dorferneuerung Jeddeloh II hatte zuvor die zahlreichen Gäste aus der Bauerschaft und viele Ehrengäste begrüßt. Dazu gehörten auch Landrat Jörg Bensberg, Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch SPD-Landtagsabgeordnete Sigrid Rakow, Kreistagsmitglieder, Edewechter Gemeinderatsmitglieder, Vertreter der Landkreis- und der Gemeindeverwaltung in Westerstede bzw. Edewecht, Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg, des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie Vertreter der am Projekt beteiligten Firmen.

Dank sagte Heino Hinrichs, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung Jeddeloh II, allen, die dazu beigetragen hätten, den langjährigen Jeddeloher Wunsch nach einem sicheren Übergang für Fußgänger und Radfahrer, vor allem aber für die Schulkinder, Wirklichkeit werden zu lassen.

Besonderer Dank

Einen besonderen Dank richtete Hinrichs an Wilfried Kahlen und Frank Maschmeyer von der Gemeinde Edewecht, die immer mit Rat und Tat das Projekt begleitet hätten, sowie an Wolfgang Seeger, der sich als Kreistagsmitglied und Ratsmitglied für die Projekte der Dorferneuerung Jeddeloh II und besonders für die Geh- und Radwegbrücke engagiert habe. Hinrichs verwies darauf, dass der Übergang über den Kanal zwar das größte und teuerste, aber nicht das einzige Projekt der Dorferneuerung gewesen sei. Dazu gehörten u.a. auch die Anlegung eines Radwegs an der Hafenstraße und die Neupflasterung der Gartenstraße. Mit der Einweihung der Brücke ende nun auch das Engagement des Arbeitskreises Dorferneuerung.

Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sagte, dass die Geh- und Radwegbrücke von großer Bedeutung für die Jeddeloher sei. Sie beschrieb das Projekt Dorferneuerung Jeddeloh II, in das die Bauerschaft zum 1. Juli 2006 aufgenommen worden sei und von der die Ortschaft stark profitiert habe. In sechs Jahren seien in Jeddeloh II 2,1 Millionen Euro ausgeben worden. Es sei wichtig und richtig gewesen, dieses Geld am Küstenkanal zu investieren. Mit der neuen Geh- und Radwegbrücke, die bewusst ein anderes Aussehen als die Straßenbrücke habe, sei in Jeddeloh II „eine Vision in Erfüllung gegangen“.

Zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer sei die Geh- und Radwegbrücke in Jeddeloh II als eine Art „Bypass“ für die denkmalgeschützte Straßenbrücke gebaut worden, sagte Landrat Jörg Bensberg. Er verwies darauf, dass auch der Kreis dafür viel Geld bezahlt habe, aber das mache er auch an anderer Stelle z.B. bei Radwegen. Viel Glück habe man beim Brückenprojekt mit dem Wetter gehabt, so dass man den engen Zeitplan – von September 2014 bis April 2015 – habe einhalten können.

Dorfstruktur nutzen

Bensberg forderte die Jeddeloher auf, die neue Brücke als Verbindung zwischen den Dorfteilen links und rechts des Kanals intensiv zu nutzen. Die Jeddeloher könnten sich glücklich schätzen, dass sie im Dorf nicht nur einen Kindergarten und eine Feuerwehr hätten, sondern auch einen Supermarkt und einen Gasthof mit Saal. Diese Struktur gelte es zu nutzen.

Als besondere Herausforderung bezeichnete Norbert Wencker vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems den Brückenneubau. Dieser sei bislang im Zuge einer Dorferneuerung mit 1,5 Millionen Euro das größte Einzelprojekt im Oldenburger Raum. Gefördert wurde die Baumaßnahme durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union. An der Finanzierung beteiligten sich auch der Landkreis und die Gemeinde Edewecht.

Nach dem Festakt lief man zu Akkordeonmusik gemeinsam über die neue Brücke. Im Feuerwehrhaus fand ein gemütliches Beisammensein statt. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten sich Landfrauen und Feuerwehr.


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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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