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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Diese neue Firmenzentrale kostet fünf Millionen Euro

05.01.2017

Westerstede Es tut sich etwas am Rand des Baugebiets Orchideenkamp. Das Gebäude, das dort entsteht, ist der Neubau der Ammerländer Versicherung (AV). Wie berichtet, war das Geschäftshaus an der Bahnhofstraße, wo die AV seit 1969 ihren Sitz hat, zu klein geworden, weshalb sich die Geschäftsleitung zu einem Neubau entschlossen hatte.

Wie es auf Nachfrage der NWZ  hieß, laufe das Vorhaben ganz nach Plan, so dass Ende dieses Jahres die ersten neuen Büros bezogen werden könnten. Die bisherige Zentrale werde aber noch weiter genutzt, erklärte Vorstandsvorsitzender Axel Eilers. Ein verglaster Gang im ersten Stock solle Altbau und Neubau verbinden.

Zur Firmengeschichte

Die Ammerländer Versicherung wurde im Jahr 1923 als „Brandaufbauhilfe für Mobiliar und Inventar des Gemeindebundes Westerstede“ gegründet. Auf Basis des Gegenseitigkeitsprinzips sicherte diese ihre Mitglieder, zunächst überwiegend Landwirte, gegen die wirtschaftlichen Folgen von Bränden ab, heißt es in der Firmengeschichte.

Heute ist die Ammerländer Versicherung ein Sachversicherer, der seit dem Jahr 2001 bundesweit tätig ist. Bei der Rechtsform, dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), ist es seit der Gründung geblieben.

Die Firmenzentrale befindet sich aktuell an der Bahnhofstraße 8 in Westerstede. Der Neubau entsteht direkt dahinter am Rand des Baugebiets Orchideenkamp. Das alte Gebäude wird auch nach Fertigstellung der neuen Zentrale weiterhin von der Ammerländer Versicherung genutzt. Beide Gebäude werden über einen Gang verbunden. Das anhaltende Wachstum des Unternehmens hatte die Investition erforderlich gemacht. Es ist die bislang größte in der Firmengeschichte.

Der dreieinhalbgeschossige Bau schließe an der Stirnseite mit einem Turm ab, der künftig als Eingangsbereich diene, beschreibt der Vorstandsvorsitzende die Pläne. Im neuen, fast 1500 Quadratmeter großen Gebäude werden später 70 Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen. Untergebracht werden neben Büros auch Besprechungs- und Aufenthaltsräume.

Das Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt – auch dank der wachsenden Bedeutung des Internets als Vertriebsweg, erklärt Vertriebsvorstand Gerold Saathoff. Auch über innovative Produkte könne man punkten, wie beispielsweise eine Fahrrad-Vollkaskoversicherung. Inzwischen sei die Zahl der Kunden auf rund 367 000 geklettert, und die kämen aus ganz Deutschland.

Der positive Trend schlägt sich auch in Arbeitsplätzen nieder: Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Vorstands 20 neue Kollegen eingestellt worden. Zurzeit beschäftigt die Ammerländer Versicherung 86 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende.

Um auch künftig flexibel reagieren zu können, hat sich das Unternehmen bei seinem Neubau für eine modulare Bauweise entschieden – mit flexiblen Raumelementen und Anschlüssen. So könnten die Räume nach Bedarf angepasst werden, erklärt Eilers. Sogar ein weiterer Gebäudetrakt könne ergänzt werden, so dass bis zu 130 Mitarbeiter Platz fänden.

Mit der Investition von rund fünf Millionen Euro bekenne sich das Unternehmen bewusst zum Standort Westerstede, betont Eilers.

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